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Berlin: Achtung Autofahrer – Unbekannte werfen Steine von Autobahnbrücke

Das Fahren im Straßenverkehr Berlins birgt zahlreiche Gefahren. Dieser Vorfall ist ein echter Schock.

© IMAGO/Emmanuele Contini

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Auf Berlins Straßen sind jeden Tag tausende Autos unterwegs. Wer beim Weg zur Arbeit nicht auf Bus und Bahn vertrauen will oder das Rad nimmt, setzt sich kurzerhand hinters Steuer. Bei so vielen Verkehrsteilnehmern kommt es natürlich immer wieder zu brenzligen Situationen – doch mitunter richten sich auch gezielte Attacken gegen Pkws.

Immer wieder bringen Menschen andere in Lebensgefahr, etwa als kürzlich Betonplatten auf S-Bahngleisen gelegt wurden. Auch Angriffe auf vorbeifahrende Autos kommen nicht selten vor – wie jetzt im Berliner Norden.

Täter bringen Berliner Autofahrer in Lebensgefahr

Wie die Berliner Polizei mitteilte, habe sich der Vorfall am Sonntagnachmittag (25. Februar) zugetragen. Gegen 18 Uhr seien mehrere Notrufe wegen Steinen auf der Fahrbahn bei der Dienststelle eingegangen. Die Einsatzkräfte seien auf den Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Waidmannsluster Damm und Holzhauser Straße (Bezirk Reinickendorf) gerufen worden.

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Dort sei die Straße in beide Richtungen gesperrt worden, hieß es weiter. Die Beamten hätten auf der Fahrbahn rund 120 Schottersteine mit einem Durchmesser von etwa 15 Zentimetern gefunden. Den Ermittlungen zufolge sollen drei Autos von Steinen getroffen worden sein.

88-jährige Beifahrerin klagt über Atemprobleme

Alle betroffenen Wagen hätten Einschlagspuren an der Windschutzscheibe beziehungsweise der Karosserie aufgewiesen. Eine 88-jährige Beifahrerin klagte aufgrund umherfliegender Glasssplitter über Probleme mit der Atmung. Eine medizinische Versorgung sei aber vorerst nicht notwendig gewesen.



Hinweise auf tatverdächtige Personen ergaben sich bislang keine. Die Kriminalpolizei der Direktion 1 hat Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen. Kurz nach 20 Uhr wurde die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben.