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Berlin: Weltkriegsbombe erfolgreich entschärft – Polizei hebt Sperrung auf

Zum zweiten Mal binnen weniger Wochen ist in einer Straße in Berlin eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Alle Neuigkeiten im Newsblog.

Berlin Polizei Weltkriegsbombe

Sicherheit für Berlin: Polizei, Feuerwehr und Co.

Sie sollen in Berlin für Sicherheit sorgen: Polizei, Feuerwehr und Co. Bei der Berliner Polizei sind derzeit über 27.000 Bedienstete beschäftigt. Jeden Tag gehen über den Notruf 110 in der Einsatzleitzentrale 3.700 Anrufe ein. Das sind 1,34 Millionen Anrufe im Jahr.

Deutschland stürzte die Welt 1939 in den Zweiten Weltkrieg – und am Schluss kam der Krieg genau wieder dorthin zurück. Und das merkt man heute noch. In Berlin befinden sich zahlreiche Blindgänger nicht explodierter Bomben. Diese tauchen immer wieder bei Bauarbeiten auf und sorgen für einen groß angelegten Polizeieinsatz.

Am Dienstag (2. April) war es wieder einmal so weit. Im Stadtteil Schmargendorf (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf) wurde bei Bauarbeiten in der Mecklenburgischen Straße wieder eine Bombe gefunden. In der gleichen Straße wurde erst im Februar ebenfalls eine Bombe entdeckt. Damals mussten rund 7.500 Menschen ihre Wohnung verlassen. Ob das auch diesmal der Fall sein wird, ist unklar. Weitere Schritte sollen am Mittwoch beschlossen werden. Alle News zur Bombenentschärfung gibt es im Newsblog.

Bombe in Berlin: Menschen müssen ihre Wohnungen verlassen

Donnerstag, 4. April

15.33 Uhr: Die Polizei hat die Sperrungen in Schmargendorf aufgehoben. Die Experten posierten mit der Bombe. Der Einsatz und der Newsblog sind damit beendet.

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14.57 Uhr: Entwarnung beim ÖPNV! BVG und S-Bahn melden die Aufhebung der Sperrung, die Linien U3, S41, S42 und S46, sowie die Buslinie 249 fahren wieder normal. Es kann aber zu Folge-Verzögerungen kommen.

14.29 Uhr: Geschafft! Die Experten der Polizei haben die Weltkriegsbombe händisch entschärft. Der Zünder wurde erfolgreich entfernt. In Kürze soll eine kontrollierte Sprengung erfolgen.

13.28 Uhr: Um 13.30 Uhr wird der S-Bahn-Verkehr zwischen Bundesplatz und Halensee unterbrochen. Das kündigte das Unternehmen auf X (ehemals Twitter) an. Auch die BVG kündigte an, dass die Linie U3 zwischen Fehrbelliner Platz und Breitenbachplatz nun unterbrochen werde.

13.21 Uhr: Die Evakuierungsmaßnahmen sind in den letzten Zügen. Um sicher zu gehen, fliegt aktuell ein Polizeihubschrauber das Gebiet ab.

12.46 Uhr: Laut Polizei sind die Spezialisten inzwischen Bereit für die Entschärfung. Alle Vorbereitungen sind erledigt. Nun fehlt nur noch ein völlig geräumter Sperrkreis. Kurz zuvor meldeten die Einsatzkräfte, dass die Evakuierung bereits zu 80 Prozent abgeschlossen sei.

12.12 Uhr: Mit Lautsprecherdurchsagen ist die Polizei im Sperrkreis unterwegs. Die Bitte: „Folgen Sie den Anweisungen unserer Einsatzkräfte, damit unsere Entschärfer zeitnah mit ihrer Arbeit beginnen können.“

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12.01 Uhr: Die Berliner Polizei ist mit rund 300 Kräften im Einsatz. Auch zahlreiche Rettungskräfte sind vor Ort. Darunter die Malteser mit 16 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen.

11.17 Uhr: Gegen 11 Uhr meldete die Verkehrsinformationszentale Berlin, dass nun auch die Auffahrt Schmargendorf der Autobahn A100 gesperrt sei.

Weltkriegsbombe in Berlin: Polizei beginnt mit Evakuierung

10.09 Uhr: Die Polizei hat mit den Evakuierungsmaßnahmen im Sperrkreis begonnen. Mit der Entschärfung wird wie immer erst dann begonnen, wenn der Kreis vollständig geräumt ist.

9.34 Uhr: Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf betont noch einmal, dass das St. Gertrauden Krankenhaus nicht geräumt werden muss.

9.28 Uhr: Die Notunterkünfte in der Forckenbeckstraße und der Fritz-Wildung-Straße sind seit 8 Uhr offen.

9.21 Uhr: Und auch bei der BVG gibt es Unterbrechungen, wie das Unternehmen mitteilt. Betroffen ist die U-Bahn-Linie U3. Ab 10 Uhr wird diese Linie zwischen den Haltestellen Breitenbachplatz und Fehrbelliner Platz unterbrochen. Zunächst fahren die Züge noch durch, die Haltestelle Heidelberger Platz wird dabei aber nicht bedient.

6:15 Uhr: Die S-Bahn Berlin meldet, dass der Halt Heidelberger Platz für die Linien S41, S42 und S46 ab ca. 9:30 Uhr entfällt. Mit dem Abschluss der Evakuierung werde der Zugverkehr auf den drei Linien zwischen Bundesplatz und Halensee unterbrochen.

Mittwoch, 3. April

18.11 Uhr: Für die Betroffenen wurden Notunterkünfte eingerichtet. Wer seine Wohnung verlassen muss, aber keine andere Möglichkeit zum Unterkommen hat, kann sich zu diesen Örtlichkeiten begeben.

  • Werner-Ruhemann-Sporthalle (barrierefrei), Forckenbeckstraße 37, 14199 Berlin
  • Horst-Käsler-Sporthalle, Fritz-Wildung-Straße 9, 14199 Berlin

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17:30 Uhr: Die Polizei Berlin gibt bekannt, dass insgesamt rund 6.700 Menschen von den Evakuierungsmaßnahmen betroffen seien. Darunter 34 Wohnblöcke und vier Kindertagesstätten. Alle befindlichen Personen im Sperrkreis werden gebeten, diesen am Donnerstag, den 4. April 2024 bis spätestens 9.30 Uhr verlassen zu haben und den Anweisungen der Polizei Berlin und der Berliner Feuerwehr unbedingt Folge zu leisten.

Der Sperrkreis hat einen Radius von rund 500 Metern. Betroffen sind davon nicht nur die Mecklenburgische Straße, sondern auch zahlreiche darum. Ebenfalls betroffen sind Teile der Stadtautobahn A100, sowie die S-Bahn und die U-Bahn.

16:15 Uhr: Die 100 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe soll laut Angaben eines Polizeisprechers am Donnerstag entschärft werden. Aus Sicherheitsgründen soll dafür rund um den Fundort an der Mecklenburgischen Straße ab voraussichtlich ab 9:30 Uhr ein Sperrkreis von 500 Metern errichtet werden. Wegen der Bombenentschärfung gibt es auch Einschränkungen bei der S-Bahn Berlin. (mit dpa)

11.58 Uhr: Laut einem Bericht der „BZ“ sei die Weltkriegsbombe russischer Bauart und werde heute nicht mehr entschärft. Da sie in einem dicht besiedelten Gebiet gefunden worden sei, lasse man sich für die Evakuierung mehr Zeit. Die Experten hätten sich darauf verständigt, am morgigen Donnerstag mit den Arbeiten an der Bombe beginnen. Der „Tagesspiegel“ schreibt von einer Sprengung der Bombe.

9.22 Uhr: Wie der „Tagesspiegel“ berichtet, geht die Polizei derzeit davon aus, dass die aktuelle Entschärfung ähnlich ablaufen könne, wie die vorherige. Mit einem ähnlichen Sperrkreis und ähnlichen Einschränkungen. Genauere Infos gibt es allerdings noch nicht.

6.12 Uhr: Heute wird entschieden, wie im Falle der in Schmargendorf gefundenen Weltkriegsbombe weiter verfahren werden soll. Bei der im Februar gefundenen Bombe hatte die Polizei einen Sperrkreis von 500 Metern um den Fundort eingerichtet. Rund 7.500 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.

Dienstag, 2. April

22.59 Uhr: Wie mit der Bombe verfahren wird, ob ein Sperrkreis eingerichtet werden muss und wie groß dieser sein wird, wurde am Dienstagabend nicht mehr entschieden. Diese Entscheidung soll am Mittwoch fallen.

22.01 Uhr: Die Sperrung der Straße wurde zunächst wieder aufgehoben. Noch ist unklar, wann es zur Entschärfung der Bombe kommen soll.

21.22 Uhr: Die Weltkriegsbombe war am Dienstagabend in der Mecklenburgischen Straße gefunden worden. Sie wurde sicherheitshalber zwischen Binger Straße und der Zufahrt zur Stadtautobahn A100 in Fahrtrichtung Norden in beiden Richtungen gesperrt, teilte die Verkehrsinfozentrale (VIZ) mit. Die Buslinie 249 wurde in beiden Richtungen über die Zoppoter Straße umgeleitet.