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Berlin: Brennender Kinderwagen macht Haus unbewohnbar – dann wird die Polizei auf eine Sache aufmerksam

Die Berliner Feuerwehr und Polizei wurden zu einem brennenden Kinderwagen in Charlottenburg gerufen – die Folgen sind verheerend…

© IMAGO/Seeliger

Miete in Berlin: Wohnen wird immer teurer

Berlin war mal ein gutes Pflaster für günstige Mieten. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Seit dem Jahr 2012 haben sich die durchschnittlichen Wohnungspreise in der Hauptstadt von 6,65 Euro pro Quadratmeter auf 12,92 Euro pro Quadratmeter verdoppelt.

Erschütternde Szenen in Berlin-Charlottenburg! Gegen 10.10 Uhr am Vormittag wurden die Polizei und Feuerwehr am Mittwoch (6. Juli) alarmiert. Der Grund: ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus im Westen der Hauptstadt.

Genauer gesagt stand dort laut den Schilderungen einer Anwohnerin ein Kinderwagen komplett in Flammen. Sofort rückten die Rettungskräfte aus. Als sie am Einsatzort eintrafen war der Brand längst mehr als eine kleine Flamme!

Berlin: Brennender Kinderwagen setzt komplettes Haus in Brand

Das Feuer hatte sich bereits auf das gesamte Treppenhaus des vierstöckigen Gebäudes in der Niebuhrstraße ausgebreitet. Schnelles Handeln war angesagt. Doch noch bevor die Feuerwehrleute die Flammen im Griff hatten, schlugen diese bereits auf das Dach des Hauses über.

Die 42-jährige Anruferin, ihre fünf Monate alte Tochter sowie eine 67-jährige Mieterin und ein 82 Jahre alter Bewohner befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch im Gebäude. Sie konnten zwar von den Einsatzkräften über eine Drehleiter aus ihren entsprechenden Wohnungen gerettet werden, wurden anschließend jedoch zur Behandlung mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in die umliegenden Krankenhäuser transportiert.

Berlin: Polizei wird auf Bewohnerin aufmerksam

Noch während der Löscharbeiten wurde die Polizei auf eine weitere Bewohnerin besonders aufmerksam. Die 66-Jährige verhielt sich äußerst auffällig. Die Beamten vermuteten, dass sie mit dem Feuer in Verbindung stehe und den Brand im Kinderwagen vielleicht sogar absichtlich gelegt hatte.

Die Frau wurde daraufhin von den Polizeikräften vorläufig festgenommen und in eine Klinik gebracht, in der sie verblieb. Die Ermittlungen dazu wurden vom Brandkommissariat des Landeskriminalamts Berlin übernommen.

Berlin: Mehrfamilienhaus nach Brand unbewohnbar

Für die umfangreichen Löscharbeiten war sogar der Straßenverkehr eingeschränkt: Die Niebuhrstraße war zwischen der Wilmersdorfer Straße und der Leibnizstraße bis etwa 14.20 Uhr am Nachmittag gesperrt.


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Doch auch im Anschluss konnten die betroffenen Bewohner nicht wieder in ihr Zuhause zurückkehren – das gesamte Haus gilt seit dem Brand als unbewohnbar.