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Berlin: Drogen-Check – Warnung bei hoher Anzahl an getesteten Drogen

Seit Juni gibt es in Berlin kostenlose Drogen-Checks, die Drogen auf Verunreinigungen testen. Das Projekt erfreut sich großer Nachfrage.

Berlin
© imago images/luckaakcul

Berlin: Die Hauptstadt der Clubs

Berlin und sein Nachtleben gehören einfach zusammen. Die zahlreichen Clubs ziehen jedes Jahr tausende von Touristen in die Hauptstadt. Damit sind sie ein nicht zu unterschützender Wirtschaftsfaktor.

In Berlin kann man seit gut zwei Monaten seine Drogen kostenlos und völlig legal auf Verunreinigungen testen lassen. Damit will man Vergiftungen oder Überdosierungen bei Nutzenden verhindern.

Die Nachfrage an dem neuen Service ist hoch, wie die Senatsverwaltung für Gesundheit mitteilte. Wöchentlich werden knapp 50 Proben entgegengenommen. Die drei gemeinnützigen und staatlich anerkannten Träger kommen mit dem Testen gar nicht mehr hinterher. Rund 380 potenzielle Nutzende mussten bereits abgewiesen werden.

Mach den Drogen-Check

Die drei Projektträger Fixpunkt, Vista und Schwulenberatung Berlin führen jetzt kostenlose Analysen von psychoaktiven Drogen auf potenzielle gefährliche Substanzen durch und können die genaue Menge der Genussmittel bestimmen. Ziel ist es Konsumenten vor gesundheitsschädlichen Präparaten zu warnen, die Risiken beim Konsum zu verhindern und Konsumkompetenz zu fördern.


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Auf der Website des Projekts sind mehrere Dutzend Warnungen von bereits untersuchten Drogen aufgelistet. Nicht selten kommt es vor, dass bei getesteten Drogen unbekannte Stoffe, Verunreinigungen, oder zu hohe Dosierungen beigemischt wurden, worüber sich die Konsumenten nicht im Klaren sind.

Berlin: Bei SO vielen Drogen gibt es Warnungen

Die Warnquote bei den eingereichten Drogen ist alarmierend hoch. 30 bis 50 Prozent der abgegebenen Proben seien problematisch. Zu den häufig analysierten Drogen gehörten beispielsweise Ecstasy, reines Amphetamin, Amphetamin-Koffein-Mischungen (Speed) sowie Mephedron, Kokain, Ketamin oder LSD.


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Das Angebot der kostenlosen Drogen-Analyse richtet sich nicht nur an Süchtige, sondern auch an Partygänger, die nur gelegentlich Drogen konsumieren. nach einer Testphase im April und Mai, startete das Modellprojekt am 6. Juni in den Routinebetrieb.