Veröffentlicht inAktuelles

Berlin: Horror-Zustände in Kliniken – Ärzte leiten Geburten ein, um Kohle zu scheffeln

Eine Hebamme berichtet von ihrem schrecklichen Alltag an einer Berliner Klinik. Sie verrät, wie Ärzte Profit aus Geburten schlagen.

Berlin
© IMAGO/BSIP

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Seit mehreren Jahren gibt es einen gewaltigen Personalmangel in Berlins Kliniken. Die Corona-Pandemie hat die ohnehin schon angespannte Situation in den Krankenhäusern weiter verschärft. Es fehlen nicht nur Ärzte, sondern auch qualifizierte Fachkräfte in der Pflege. Folgen sind oft nicht nur Überlastung des Personals, sondern eine sinkende Qualität der medizinischen Versorgung.

Eine Berliner Hebamme hat jetzt ihr Schweigen gebrochen und von ihrem schrecklichen Alltag in einer Klinik berichtet. Sie wird nicht nur überarbeitet, sondern beschreibt eine perfide Vorgehensweise, die benutzt wird, um Profit aus Schwangeren zu schlagen.

Berlin: Hebamme wendet sich an Öffentlichkeit

Nach einem Bericht des „Tagesspiegels“ soll es schlimme Zustände in einer Berliner Klinik geben. Eine Hebamme, die anonym bleiben möchte, berichtet von ihrem stressigen Alltag. Obwohl bei einer Geburt durchgehend eine Hebamme anwesend sein sollte, um Komplikation zu verhindern, sei das aufgrund von Personalmangels oft nicht möglich.


Auch interessant: Berlin: Hier erfahren Schwarze Menschen täglich Rassismus – „Liegt an der Prägung der Gesellschaft“


Die Geburtshelferin erzählt, dass sie an manchen Tagen für mindestens vier gebärende Frauen gleichzeitig verantwortlich sei.

Schreckliche Vorwürfe gegen Ärzte

Trotzdem weigert sich ihre Klinik weiteres Personal einzustellen. Grund dafür sollen der demografische Mangel und finanzielle Probleme sein. Trotzdem sollen laut der Hebamme gleich viele Geburten stattfinden.

„Denen geht es darum, dass die Zahlen stimmen. Dass es jedes Jahr mehr OPs gibt als im Jahr davor. Dass mehr oder zumindest gleich viele Geburten stattfinden und nicht weniger.“ Denn für jede Geburt und für jeden medizinischen Eingriff bekommt die Klinik Geld.


Mehr News aus Berlin:


Aus diesem Grund sollen Ärzte, Geburten medizinisch einleiten, obwohl es gar nicht nötig sei. „Denn bei einer Einleitung bleibt die Frau auf jeden Fall im Krankenhaus und bekommt ihr Kind dort“, verrät die Geburtshelferin.

Sollten sich diese Anschuldigungen bewahrheiten, hätte das weitreichende folgen für die Klinik, denn die Ärzte würden gegen jegliche ethische Grundhaltungen der Medizin verstoßen.