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Berlin: Immer mehr Müll in der Natur – Bezirk ächzt unter Masse an Fällen

In Berlin kommt es immer wieder zu illegal entsorgtem Müll auf öffentlichen Plätzen. Ein Verhalten, das für viel Ärger bei der Stadt sorgt!

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Müll auf der Straße - Achtloses Wegwerfen strafbar?

Immer wieder kommt es in Berlin zu illegal abgestelltem Müll auf sämtlichen öffentlichen Plätzen. Die meisten Bewohner dieser Stadt dürften sich bereits an außergewöhnliche Anblicke wie Matratzen im Gebüsch und Mikrowellen an der Bushaltestelle gewohnt haben. Tatsache ist jedoch: Wer altes Mobiliar und Elektroschrott einfach irgendwo in der Stadt abstellt, begeht damit eine Straftat.

Ein Berliner namens Stefan Göpfert berichtete gegenüber BERLIN LIVE von immer wieder illegal abgestellten Müll in Waltersdorf bei Berlin, genau hinter der Stadtgrenze. Eine „Problematik, die gefühlt immer mehr ausufert“, sagt er.

Berlin: Immer mehr Müll in den Straßen

Auch im Nachbar-Bezirk Treptow-Köpenick in Berlin ist dieses Problem kein unbekanntes. BERLIN LIVE hat beim Bezirksamt nachgefragt. „Leider sind auch im Bezirk Treptow-Köpenick immer wieder illegale Müllablagerungen zu verzeichnen“, so eine Sprecherin des Bezirksamts.


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Auch sie sieht einen Anstieg von in der Stadt illegal abgestelltem Schrott. „Die Rücksichtslosigkeit einiger Berlinerinnen und Berliner, ihren Müll einfach liegen zu lassen, ist durchaus zunehmend.“ Und das, obwohl es zahlreiche Möglichkeiten gibt, seinen Müll – teils kostenfrei – loszuwerden.

Stadtbetriebe und Ämter müssen zusätzliche Arbeit leisten

Auf die Frage, wie der Bezirk gegen solchen Verhalten vorgeht, erklärt Kirmse: „Bei Feststellungen durch die Dienstkräfte des allgemeinen Ordnungsdienstes (AOD) oder auch aus der Bürgerschaft heraus, wird umgehend ein Entsorgungsauftrag zur Beseitigung an die BSR übermittelt.“

Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) seien bemüht, solche Aufträge zeitnah zu bearbeiten. Sollten hierbei längere Bearbeitungszeiten festgestellt werden, sei dies in der Regel auf ein stadtweit erhöhtes Sperrmüllaufkommen zurückzuführen. „Ist der Verursacher bekannt, wird gegen diesen ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.“


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Auch beim Bezirk sorgt solches Fehlverhalten für deutlich mehr Arbeit. „Erhebliche personelle Ressourcen sind für die Bearbeitung der Meldungen und Feststellungen gebunden und müssen entsprechend in den verschiedenen Ämtern und Behörden hierfür vorgehalten werden. Die Kosten, die die BSR hierfür aufwendet, trägt das Land Berlin und somit die Allgemeinheit.“