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Berlin: Nach Hackerangriff auf KaDeWe – jetzt hat es auch sie getroffen!

Schon wieder ist eine Berliner Institution von Hackern angegriffen worden. Hinter der Attacke könnte schon wieder das russische Kollektive „Play“ stecken.

Berlin
© IMAGO/Jürgen Ritter

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

In Berlin ist es in den letzten Monaten immer wieder zu Hacker-Angriffen gekommen. Die Gruppe, die es im November schon einmal auf das „Kaufhaus des Westens“ (KaDeWe) abgesehen hatte, soll nun ein bekanntes Theater attackiert haben.

Der Hacker-Angriff auf das Berliner Theater ist nicht nur für das Theater ein Problem, auch für die Kunden könnte es gefährlich werden. Die Polizei hat bereits erste Ermittlungen aufgenommen.

Berliner Theater von Hackerangriff betroffen

Das „Berliner Ensemble“ ist eine echte Institution und als Theater bundesweit bekannt. Um so bitterer ist es, dass es jetzt kurz vor Weihnachten von Hacker angegriffen wurde. Im schlimmsten Fall könnte die Attacke auch negative Auswirkungen auf das Weihnachtsgeschäft haben könnte.

Wie die „Berliner Zeitung“ berichtet, soll das Theater eine entsprechende Hacker-Mail erhalten haben. Angeblich ist die IT-Infrastruktur des „Berliner Ensembles“ betroffen. Als erste Maßnahme wurden nicht nur die zuständigen Datenschutzbehörden informiert, auch die Besucher sollen umgehend in Kenntnis gesetzt worden sein.

Das sollten die Theater-Kunden jetzt unbedingt überprüfen

In einem entsprechenden Schreiben an die Ticketkäufer heißt es zwar, dass es nicht zu einem „Abfluss sensibler Kundendaten“ gekommen sei, trotzdem wurde darum gebeten, die Lastschriftverfahren zu prüfen, ob es gegebenenfalls zu einem Warenbetrug gekommen ist. Komplett auszuschließen sei es jedenfalls nicht.


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Bei den Angreifern soll es sich um die russische Hackergruppe „Play“ handeln. Sollte dies stimmen, wären es die gleichen Hacker, die auch schon im November das KaDeWe am Wittenbergplatz erpresst hatte. Das Kaufhaus hatte damals die IT-Systeme abgeschaltet und in den Notbetrieb versetzt. Folge: Die Kunden konnten zeitweise nicht mehr mit Karte zahlen. Inwiefern dies auch beim Berliner Ensemble der Fall ist, ist nicht bekannt.