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Berlin: Kälte, Eis und Schnee – in den Krankenhäusern bekommt man die Folgen zu spüren

Der Winter hat Berlin längst erreicht. Und manch einer musste schon schmerzhafte Erfahrungen machen, die auch die Krankenhäuser zu spüren bekommen.

Berlin
© imago images/Seeliger

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Kälte und Schnee sorgen in Berlin dafür, dass niemand mehr um den Winter herumkommt. Während die einen die Jahreszeit mit all ihren Facetten voll und ganz genießen, sorgt das Wetter bei anderen für weniger Freude.

Vor allem im Verkehrsbereich sind die Auswirkungen meist deutlich zu spüren. Glatte Straßen und verspätete oder ausfallende Züge sorgen dann dafür, dass es zumeist nicht allzu schnell vorangeht.

Berlin: Hier lauern Gefahren

Dann gilt es sich in Geduld zu üben. Stress und Eile unterwegs sind bei solchen Witterungsbedingungen, wie sie in den kalten Monaten herrschen, ohnehin nicht von Vorteil. Vorsicht lautet das Gebot der Stunde. Denn es lauern jede Menge Gefahren, die schnell für andere Stimmung sorgen können.

Wer zu Fuß unterwegs ist, stellt jeden Winter aufs neue fest: Manche Anwohner nehmen es mit dem Räumen von Schnee auf ihrem Bürgersteig nicht so ernst. Und das kann schnell zu brenzligen Situationen führen, von denen auch Radfahrer nicht verschont bleiben. Wie der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) Berlin mitteilte, sorgen Schneematsch und Vereisung für eine rutschige Angelegenheit.

Krankenhäuser in Berlin berichten von einem Anstieg witterungsbedingter Verletzungen

Für einige Personen endete eine solche in den letzten Tagen nicht unglimpflich. Das merken die Krankenhäuser. Ein Sprecher der Vivantes-Kliniken erklärte, dass die dortigen Rettungsstellen am Mittwoch (29. November) einen spürbaren Anstieg an Knochenbrüchen verzeichneten.

Eine Besserung scheint nicht in Sicht, auch am Donnerstag (30. November) erwartete der Sprecher eine Fortsetzung. „Im Klinikum im Friedrichshain gab es zum Beispiel 100 Prozent mehr stationäre Aufnahmen mit schweren Frakturen, insbesondere des Beckens, der Hüfte, der Schulter.“ Es gäbe zwar keine Statistik über Verletzungsursachen, aber ein Zusammenhang mit der Witterung liege nahe.

Auch diese Kliniken sind betroffen

Auch im Universitätsklinikum Charité behandelt man derzeit mehr Fällen von Verletzungen bedingt durch das Wetter. „In den zentralen Notaufnahmen der Charité verzeichnen wir aktuell einen deutlichen Anstieg von witterungsbedingten Verletzungen“, teilte das Universitätsklinikum Charité mit. Die Notfallversorgung sei weiterhin sichergestellt.


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Bereits am Mittwoch hatte das Unfallkrankenhaus Berlin von einem leicht erhöhten Aufkommen wetterbedingter Verletzungen berichtet. (mit dpa)