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Berliner Schüler taucht mit Palästina-Flagge auf – dann eskaliert die Situation komplett

In Israel herrscht Krieg – doch auch im kilometerweit entfernten Berlin sorgt die Situation für mächtig Aufruhr…

Berlin
u00a9 imago/Marius Schwarz

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Seit Jahren ist die Situation in und rund um den Gaza-Streifen angespannt. Am vergangenen Samstag gab es dann einen Überraschungsangriff der Hamas gegen Israel. Die verheerenden Folgen: Zerbombte Häuser, entführte Menschen und zahlreiche Tote.

Auch im kilometerweit entfernten Berlin sorgt die aktuelle Lage für Aufsehen. An einer Schule im Berliner Bezirk Neukölln kam es nun zu einem erschreckenden Vorfall – dort schaltete sich sogar der Staatsschutz ein.

Berliner Schüler erscheint mit Palästina-Flagge

Wie die Polizei Berlin mitteilte, kam es am Montag (9. Oktober) zu einer Auseinandersetzung auf dem Schulhof des Berliner Ernst-Abbe-Gymnasiums auf der Sonnenallee im Bezirk Neukölln. Gegen 9.30 Uhr spazierte ein 14-jähriger vermummter Schüler mit einer Palästina-Flagge über den Schulhof.

Als ein 61-jähriger Lehrer den Jugendlichen darauf hinwies, sich an die Hausordnung zu halten und deshalb die Fahne wegzupacken, kam es zum Streit. Der Teenager ignorierte die Aufforderung und bekam Unterstützung von einem 15-Jährigen. Anschließend eskalierte die Situation zwischen dem Älteren und der Lehrkraft.

Fahne löst Streit zwischen Jugendlichen und Lehrkraft aus

Nach einer verbalen Auseinandersetzung des Duos soll der 15-Jährige dem Lehrer einen Stoß gegen den Kopf verpasst haben. Der 61-Jährige habe sich daraufhin mit einem Schlag mit der flachen Hand ins Gesicht des Schülers verteidigt. Das ließ der Jugendliche nicht auf sich sitzen – er verpasste dem Lehrer einen Tritt mit seinem Fuß gegen den unteren Bauch.


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Innerhalb kürzester Zeit kursierten zahlreiche Videos des Streits im Netz. In mehreren Kommentaren heißt es, der Schüler sei inzwischen von der Schule suspendiert worden – bestätigt wurde diese Annahme von Seiten des Gymnasiums allerdings nicht.

Polizeilicher Staatsschutz ermittelt

Die alarmierten Polizeikräfte versuchten nach ihrem Eintreffen die Streithähne zu beruhigen und stellten die Identitäten der Beteiligten fest. Der 15-Jährige bestritt im Rahmen des Tatvorwurfes, den 61-Jährigen mit einem Kopfstoß angegriffen zu haben. Die Ermittlungen dauern an.