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Berlin: Mann wird wegen „Störenfried“ in der Wohnung fast wahnsinnig – und greift zu brutalen Mitteln

Wer wäre da nicht fast wahnsinnig geworden? Ein Mann aus Berlin hält es nicht mehr aus und schlägt plötzlich zu.

© IMAGO/imagebroker

Miete in Berlin: Wohnen wird immer teurer

Berlin war mal ein gutes Pflaster für günstige Mieten. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Seit dem Jahr 2012 haben sich die durchschnittlichen Wohnungspreise in der Hauptstadt von 6,65 Euro pro Quadratmeter auf 12,92 Euro pro Quadratmeter verdoppelt.

Schon seit dem Mittelalter werden verschiedenste Foltermittel eingesetzt, um die Psyche des Menschen zu brechen. Dabei konnten es die kleinsten Dinge sein, die Menschen an den Rande des Wahnsinns trieben: Das Ticken der Uhr, eine kitzelnde Feder oder einem über Stunden tropfenden Wasserhahn.

In Berlin holte sich ein Mann eine solche „Folterart“ selbst ins Haus – und jeder kennt es. Doch als er es nicht mehr aushält, trifft er eine radikale Entscheidung und bereitet dem Horror ein Ende.

Berlin: Geräusch macht Mann fast wahnsinnig

Ein schrilles Geräusch macht sich in der ganzen Wohnung breit und setzt sich in unseren Ohren fest. Wir alle kennen den aufschreienden Ton eines Rauchmelders in unseren Räumen. Dazu die rote Leuchte über dem Kopf. Durch das Drücken der großen Taste in der Mitte ist der Störenfried in der Regel schnell ausgeschaltet, doch was, wenn das nicht funktioniert?

„Ich bin am Verzweifeln. Rauchmelder nervt jetzt schon seit Stunden. Alle 10 Minuten erklingt dieser schreckliche Ton. Ich habe die Bedienungsanleitung durchgelesen. Nichts funktioniert. Mehrmals mit dem Staubsauger versucht zu reinigen. Ich bin kurz davor es zu Schrotten“, teilt der Mann sein Leid in einer Facebook-Gruppe mit und bittet um Hilfe.

Nichts hilft – außer das Nudelholz

„Schon mal darüber nachgedacht, dass die Batterie alle sein könnte?“, rät eine Frau dem Verzweifelten. Doch daran könne es nicht liegen, denn die Batterien hätten bei dem Gerät eine Laufzeit von zehn Jahren. Ein anderer User tippt auf einen technischen Defekt. Auch der Tipp, das Gerät in die Tiefkühltruhe zu packen, half nichts. „Einfach einschlagen“ oder „den hätte ich schon längst getötet“, sind zwei radikalere Vorschläge.


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Irgendwann hält es der Mann tatsächlich nicht mehr aus und greift zu brutaler Gewalt. „Nudelholz ist es geworden“, lässt er die Facebook-Nutzer wissen. Danach war Ruhe und der Rauchmelder hat ausgedient. Allerdings sollte sich der Bewohner schnell einen Ersatz anlegen. Denn Rauchmelder sind in Berlin seit Januar 2017 in Neubauten und seit 2021 auch in bestehenden Wohnungen Pflicht. Und das aus gutem Grund: Im Notfall reagieren die Melder innerhalb von kurzer Zeit auf eine Rauchentwicklung und schlagen Alarm. Das ist wichtig, damit Bewohner bei einem Brand überhaupt eine Chance haben, sich noch rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Denn die Flammen können innerhalb weniger Sekunden ganze Räume in Brand setzen.