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Berliner Forscher: Hat die Nasa außerirdisches Leben auf dem Mars zerstört?

Ein Berliner Forscher stellt nun die Theorie auf, dass womöglich die Nasa außerirdisches Leben auf dem Mars zerstört haben könnte und begründet seine Annahme.

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Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Gibt es nun Aliens oder gibt es sie nicht? Rund um das Thema außerirdisches Leben ranken sich zahlreiche Verschwörungstheorien. Wirklich nachgewiesen werden konnten Bewohner außerhalb der Erde bislang noch nicht.

Astrobiologie-Professor Dirk Schulze-Makuch (59) von der TU Berlin glaubt jedenfalls an außerirdisches Leben und geht sogar noch einen Schritt weiter. Er wirft der Nasa vor, außerirdisches Leben auf dem Mars zerstört zu haben. Seine Theorie teilt er auf der Online-Seite „Big Think“ und liefert auch eine Begründung für diese Vermutung.

Berliner Forscher über Viking-Raumsonden in 1970-er Jahren

Der Aufsatz von Schulze-Makuch sorgt für Aufsehen, aber vor allem für großes Interesse. Wie die „BZ“ berichtet, habe er bereits 1,5 Millionen Abrufe. Lesen lohnt sich also definitiv. Der Astrobiologie-Professor bezieht sich in seinen Worten auf zwei Viking-Raumsonden, die bereits in den 1970-er Jahren von der Nasa zum Mars geschickt wurden. Auf ihrer Mission sammelten die beiden Raumsonden Proben und führten außerdem Experimente durch.

So unter anderem das „Labeled Release Experiment“, wobei eine Marsbodenprobe mit Wasser und einer Nährlösung versetzt wurde. Das Experiment erbrachte Anzeichen für Stoffwechsel, was ein Leben auf dem Mars nahelegte. Doch eine spätere Untersuchung brachte keine Hinweise auf organische Substanzen, so die „BZ“.

Außerirdisches Leben mit Wasser zerstört?

Der 59-jährige Experte stellt in dem Bericht die Vermutung auf, dass das hinzugefügte Wasser während des Experiments womöglich außerirdisches Leben zerstört haben könnte. Gegenüber der „BZ“ sagt er: „Jetzt wissen wir, dass zu diesem Zeitpunkt (Anm. d. Red.: in den 1970-er Jahren) organische Moleküle da waren.“

Warum Wasser der ausschlaggebende Punkt gewesen sein könnte, erklärt sich der Astrobiologie-Professor wie folgt: Auf dem Mars ist es extrem trocken. Unter diesem Umstand hätte sich das Leben auf dem Mars angepasst. Im Salzgestein können Mikroben leben, die Wasser direkt aus der Atmosphäre absorbieren. Wenn jetzt allerdings Wasser von außen hinzugegeben wird, könnte das zu viel für die Mikroben sein.

Herrscht nun Leben auf dem Mars?

Ein Fehler der Nasa, welcher laut Schulze-Makuch auf einer falschen Annahme beruhte. Nämlich darauf, dass Mars-Organismen wie auf der Erde reagieren würden. Dieser Ansatz sei falsch und das Wasser im Falle des Experiments wohl tödlich gewesen, so der Experte gegenüber der „BZ“.


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Aus Sicht des Astrobiologie-Professors sind die Ergebnisse der Viking-Raumsonden-Mission zum Fakt Leben auf dem Mars „total verwirrend“. Denn ein paar seien positiv gewesen, ein paar negativ. „Wir brauchen eine neue Mars-Mission, deren vorrangiges Ziel es ist, Leben zu entdecken und diese Hypothese zu testen“, appelliert der Astrobiologie-Professor.