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Berliner Krankenhaus: Unglaublich – worüber sich die Anwohner beschweren

Im Norden von Berlin gibt es aktuell wohl heftige Beschwerden über ein Krankenhaus. Wegen dieses Problems wollen Anwohner sogar im Zweifel wegziehen.

Berliner Krankenhaus

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

In Berlin wird zweifelsohne öfter und lauter gemeckert als im Rest von Deutschland. Lediglich die Brandenburger können da vielleicht noch mit der Hauptstadt mithalten. Allerdings ist es schon erstaunlich, dass es jetzt sogar Anwohner gibt, die sich über ein Krankenhaus beschweren.

Eigentlich müsste man doch froh sein, dass man in Berlin ein Krankenhaus direkt um die Ecke hat. Schließlich passieren in der Hauptstadt jeden Tag schwere Unfälle, bei denen auch Leben und Tod geht. Worüber sich die Anwohner in diesem Fall beschweren – ist wirklich sher speziell.

Anwohner beschweren sich über Berliner Krankenhaus

Laut einem Bericht von „rbb24“ soll es zuletzt immer wieder Beschwerden gegen das Helios Klinikum Berlin-Buch gegeben haben, das an der Stadtgrenze zu Brandenburg liegt. Weil das Krankenhaus im Januar einen neuen Hubschrauber-Landeplatz in Betrieb genommen hat, ist es im Panketal im Brandenburger Landkreis Barnim offensichtlich lauter geworden.

Knapp 150 Meter Luftlinie und ein kleiner Wald liegen zwischen den Häusern in Panketal und dem Helios-Klinikum. Zehn Starts und Landungen soll es hier pro Tag aktuell geben. Für viele Anwohner grenzt das offensichtlich an Lärmbelästigung.

Es gibt keinen aktiven oder passiven Schallschutz

Panketals Bürgermeister Maximilian Wonke erklärte gegenüber „rbb24“, dass die Luftfahrtbehörde hier wohl ohne Rücksprache mit den Anwohnern eine Genehmigung erteilt hatte. Einen aktiven oder passiven Schallschutz sind in den Planung offensichtlich offensichtlich nicht berücksichtig worden.

Das Land Berlin war 2019 auf der Suche nach einem neuen Landeplatz gewesen, weil die Anzahl der Rettungseinsätze in der Hauptstadt stark gestiegen waren und es zu diesen Zeitpunkt lediglich zwei „Luftrettungsstationen“ gab – nämlich in Marzahn und in Steglitz.


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Ursprünglich hatten sich die Luftfahrtbehörde und das Klinikum im Genehmigungsverfahren darüber geeinigt, dass die Hubschrauber vor allem über Berliner Gebiet fliegen und eben nicht über Brandenburg. Allerdings gibt es zahlreiche Ausnahmen. Wenn der Wind beispielsweise ungünstig steht, darf das Krankenhaus auch auf anderem Wege angeflogen werden. Schließlich geht es ja um Menschenleben, das hier auf dem Spiel steht. Den Anwohnern im Panketal ist der Lärm aber unter den aktuellen Bedingungen zu viel und zu laut. Laut „rbb24“ soll es sogar Menschen geben, die wegen dem Fluglärm wegziehen wollen. Wohin, sagten sie aber nicht.