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Ku’damm: Mega-Projekt vor dem Aus – jetzt schreitet der Senat ein

Ein großes Bauvorhaben am Ku’damm kann in seinen ursprünglichen Plänen nicht umgesetzt werden. Der Senat muss umdisponieren.

Ku’damm
© IMAGO/Shotshop

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Der Ku’damm gilt als eine der Haupteinkaufstraßen Berlins. Er verläuft vom Rathenauplatz im Stadtteil Grunewald bis zum Breitscheidplatz mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche im Stadtteil Charlottenburg.

Doch ein zurzeit geplantes Mega-Projekt kann von den Verantwortlichen nicht wie geplant umgesetzt werden. Der Senat unterbreitet einen neuen Vorschlag, um das Vorhaben zu retten.

Ku’damm: Um dieses Projekt geht es

Ursprünglich sollten auf dem Karstadt-Grundstück am Ku’damm zwei Hochhäuser gebaut werden. Doch das Unternehmen Signa rund um den Österreicher René Benko, welches den dazugehörigen Ideenwettbewerb eingeleitet hatte, ist mittlerweile pleite. Der Senat möchte den Plan deshalb verändern.


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Wie der Berliner Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD) nach einer Senatssitzung am Dienstag (14.5.) mitteilte, soll das Areal nur noch mit einem statt zwei Hochhäusern bebaut werden. Erst letztes Jahr hatte ein dänisches Architekturbüro den Wettbewerb mit einem Entwurf gewonnen, der zwei Gebäude von jeweils 80 beziehungsweise 134 Meter Höhe vorsieht.

Das beinhaltet der neue Rahmenplan

Der vom Senat beschlossene Rahmenplan sieht vor, den Einzelhandelsstandort mit einem Warenhaus zu erhalten. Die „Deutsche Presse-Agentur“ berichtet in dem Zusammenhang, dass der Plan die Zukunft des dortigen Warenhauses von Galeria Karstadt Kaufhof sichern soll.

Zusätzlich seien auf bis zu 30.000 Quadratmetern des Areals Wohnungen möglich. Auch eine Kita mit 100 Plätzen und Außenflächen sei vorgesehen.


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„Der Rahmenplan schafft gute Voraussetzungen, um das gesamte Quartier weiterzuentwickeln und im Geltungsbereich ein lebendiges und lebenswertes Stück Stadt zu schaffen“, resümiert Gaebler.