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U-Bahn Berlin: Nach Schlägerei – plötzlich werden Polizisten angegriffen

Nach einer Schlägerei wollten Polizisten in einer U-Bahn in Berlin den Sachverhalt klären, als sie plötzlich selbst angegriffen wurden.

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Egal ob mit U-Bahn, Bus oder Tram – die Berliner Verkehrsbetriebe bringen jährlich über 700 Millionen Fahrgäste an ihr Ziel.Dafür muss man ganz schön gut vernetzt sein.

Die U-Bahn in Berlin ist wohl eines der wichtigsten Verkehrsmittel in der Hauptstadt. Zahlreiche Menschen fahren täglich mit den Zügen, um zur Arbeit, zu Terminen und Co. zu kommen.

Während ein Großteil dieser Fahrten friedlich verläuft, kommt es gelegentlich zu Ausschreitungen. Die Polizei muss einschreiten, was nicht immer problemlos abläuft. Das bekamen zwei Polizisten in Spandau am Montagabend (5. Februar) zu spüren.

U-Bahn Berlin: Polizei wollte Sachverhalt klären

Wie so oft wurden Beamten der Berliner Polizei am Montagabend wegen einer Schlägerei gerufen. Der Einsatzort diesmal: der U-Bahnhof Rathaus Spandau. Als die Polizisten dort eintrafen, fehlte allerdings von den Streit-Hähnen jede Spur.

Passanten machten die Einsatzkräfte dann auf mehrere Personen in einem U-Bahnwaggon aufmerksam. Die Polizisten gingen zu der Gruppe, um den Sachverhalt zu klären. Im Rahmen dessen forderten sie die Personen auch auf, die U-Bahn zu verlassen, was diese auch taten.

18-Jähriger attackiert Polizisten

Nur ein 18-Jähriger, der auf einer Sitzbank lag, hatte scheinbar so gar keinen Bock den Wagen zu verlassen. Nachdem er aufgestanden war, drehte er sich plötzlich weg und schlug einer Polizistin mit der Faust ins Gesicht. Danach versuchte er noch, die Beamtin zu Boden zu bringen.

Ein Polizist eilte seiner Kollegin zur Hilfe, doch wurde ebenfalls von dem Mann attackiert. Erst weitere hinzugekommene Einsatzkräfte konnten schließlich mithelfen, den Mann zu Boden zu bringen und ihn festzunehmen. Daraufhin kam er in einen Polizeigewahrsam, der allerdings auch nicht ohne Zwischenfälle blieb. Denn der 18-Jährige leistete auch dort Widerstand. Erst am Dienstagmorgen (6. Februar) kam er wieder auf freien Fuß.


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