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Berlin: 23-Jähriger attackiert U-Bahn-Fahrer und will BVG-Schlüssel klauen

In der Hauptstadt Berlin kommt es immer wieder zu Gewaltverbrechen. Auch nun berichtet die Polizei von einem brutalen Fall.

© IMAGO/Sabine Gudath

Sicherheit für Berlin: Polizei, Feuerwehr und Co.

Sie sollen in Berlin für Sicherheit sorgen: Polizei, Feuerwehr und Co. Bei der Berliner Polizei sind derzeit über 27.000 Bedienstete beschäftigt. Jeden Tag gehen über den Notruf 110 in der Einsatzleitzentrale 3.700 Anrufe ein. Das sind 1,34 Millionen Anrufe im Jahr.

Die Hauptstadt Berlin ist ein hartes Pflaster. Gerade im öffentliche Raum kommt es immer wieder zu Verbrechen, die die Menschen fassungslos zurücklassen. Nicht selten setzen die Übeltäter dabei auch noch Gewalt ein.

Auch jetzt gibt es einen neuen Polizeibericht, der schier Unglaubliches offenbart. Dabei geht es um einen 23-Jährigen, dem wohl völlig die Sicherungen durchgebrannt sind.

Berlin: Was war nur mit diesem Mann los?

Es geschah an diesem Sonntag (21.1.) gegen 8 Uhr am U-Bahnhof Cottbusser Platz in Hellersdorf. Ein Fahrgast ging harmlos durch die Station, als ein 23-Jähriger ansatzlos seinen Rucksack klaute. Der 24-jährige Beklaute ließ das allerdings nicht auf sich sitzen und stellte den Dieb zur Rede, der den Rucksack dann auch dem Besitzer zurückgab. Damit könnte diese Geschichte mit gutem Ausgang zu Ende sein, doch der Täter war noch lange nicht fertig.


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Der 23-Jährige entschied sich nun dazu, in die Fahrerkabine einer U-Bahn einzudringen. Dort unternahm er den Versuch, den Schlüssel des Fahrzeugs zu klauen. Dabei schreckte er auch nicht vor Gewalt zurück und schlug dem 54-jährigen U-Bahnfahrer brutal auf den Hinterkopf. Ein Passant eilte dem Mitarbeiter der BVG zur Hilfe, doch mit der Reaktion des 23-jährigen Täters hatte er nicht gerechnet.

Es geht noch weiter

Dieser schubste den Helfer nämlich ohne Skrupel auf die Gleise, wobei sich der Mann leicht an der Hand verletzte. Zum krönenden Abschluss bewarf der 23-Jährige die stehende U-Bahn mit Glasflaschen, bevor er anschließend flüchtete. Ein wahrer Gewaltexzess, den der Täter hier betrieben hat.

Doch weit kam der Mann nicht. Die zwischenzeitlich gerufene Polizei konnte den Unberechenbaren noch in der Nähe des Tatorts festnehmen. Anschließend musste er sich einer Blutentnahme unterziehen, bevor er von den Einsatzkräften wieder entlassen wurde. Seine Aktionen werden wohl aber noch ein großes Nachspiel haben.


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Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) übernimmt nun die weiteren Untersuchungen. Die Ermittlungen dauern also noch an.