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Berlin: Mann bedroht Polizisten mit Messer und springt aus dem Fenster – Notarzt

Im Berliner Bezirk Lichtenberg wurden Einsatzkräfte mit dem Messer bedroht. Als der Verdächtige floh, setzte er zum Sprung aus dem Fenster an.

© IMAGO/Sabine Gudath

Krawalle bei pro-palästinensischen Protesten in Berlin

Im Berliner Stadtteil Neukölln ist es in der Nacht erneut zu gewaltsamen Auseinandersetzungen bei pro-palästinensischen Protesten gekommen. Mehrere Polizisten wurden verletzt.

Die Berliner Polizei ist wirklich nicht zu beneiden. Tagtäglich stellen sich die Beamten gefährlichen Situationen, die Leib und Leben bedrohen können. Viele Kriminelle schrecken nämlich vor nichts zurück.

Nun wurde ein neuer Fall publik, bei dem ein Mann die Einsatzkräfte mit einem Messer bedrohte. Doch das war nicht der Schlusspunkt der Auseinandersetzung.

Mann erhebt Messer gegen Berliner Polizisten

Es geschah in den Abendstunden des vergangenen Samstags (2.12.) im Berliner Stadtteil Alt-Hohenschönhausen. Gegen 18:20 Uhr alarmierte eine Mieterin in der Zechliner Straße die Polizei, da sie lautes Gebrüll aus dem Treppenhaus vernahm. Als die Einsatzkräfte vor Ort waren, fanden sie in der dritten Etage einen Mann bei geöffneter Wohnungstür. Plötzlich zückte der Unbekannte ein Messer, hielt es vor sich und schrie die Beamten an, bevor er die Klinge gegen sie erhob.


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Sofort reagierten die Einsatzkräfte und zückten ihre Waffen. Im Anschluss floh der 26-jährige Aggressor in die Wohnung und machte etwas, womit wirklich niemand gerechnet hatte. Am Fenster angekommen, sprang er einfach aus dem selbigen in den Innenhof. Sofort eilten die Polizisten zu ihm und leisteten Erste Hilfe. Gleichzeitig alarmierten die Beamten den Rettungsdienst, um den Verletzten ärztlich zu versorgen.

Mann erleidet Verletzung an der Wirbelsäule

Mit einer Verletzung an der Wirbelsäule kam der Mann zur stationären Behandlung in eine Klinik. In Folge eines Alkoholtests stellten die Beteiligten fest, dass der 26-Jährige einen Wert von über einer Promille intus hatte. Außerdem gab er an, im Vorfeld Drogen konsumiert zu haben.

In der Wohnung befand sich noch eine 53-Jährige, die der Verdächtige im Vorfeld mit dem Messer verletzt hatte. Sie konnte nach einer ambulanten Versorgung das Krankenhaus wieder verlassen. Die beiden Polizisten blieben unverletzt.


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Der Tatverdächtige muss sich nun wegen Bedrohung und Körperverletzung verantworten. Die Ermittlungen zum Fall dauern weiter an.