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Berlin: 19-Jähriger crasht Porsche mit voller Absicht – der Grund macht fassungslos

In Berlin-Kreuzberg kam es am Dienstag zu einem Auto-Crash, der absichtlich herbeigeführt wurde. Die Polizei ermittelt jetzt.

Berlin
© IMAGO/Bihlmayerfotografie

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Die Berliner Polizei hat alle Hände voll zu tun. Täglich befassen sich die Beamten mit den unterschiedlichsten Verbrechen, um die Sicherheit und Ordnung in der Hauptstadt zu gewährleisten.

Nun berichten die Einsatzkräfte von einem unfassbaren Fall. Im Fokus steht dabei ein Heranwachsender, dessen Handeln viele Fragen aufwirft.

Berlin: Eine Aktion ohne Rücksicht auf Verluste

Dienstag (11.6.) gegen 4:30 Uhr in Berlin-Kreuzberg. Ein 19-Jähriger fährt im Porsche seines Vaters durch die Hauptstadt, bei ihm befindet sich seine 21-jährige Freundin. Mit überhöhter Geschwindigkeit brettert er über die Fahrbahn der Katzbachstraße. Zwischen der Kreuzbergstraße und der Yorckstraße passiert es: Der Luxuswagen knallt gegen ein Auto, das am Straßenrand parkt. War Unachtsamkeit der Grund für den Unfall?


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Mitnichten! Die polizeilichen Ermittlungen sowie Auswertungen von Videoaufnahmen sprechen dafür, dass der Fahrer den Crash ganz bewusst herbeiführte. Der Grund für die Tat sei ein vorangegangener Streit mit seiner Beifahrerin gewesen, heißt es in der Meldung der Beamten.

Wie groß ist der Schaden?

Bei dem Aufprall erlitten die beiden Insassen leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten die Beteiligten anschließend zur ambulanten Behandlung in umliegende Krankenhäuser. Der Zusammenstoß war indes so stark, dass insgesamt neun geparkte Autos und die Fassade eines Mehrfamilienhauses beschädigt wurden.

Im Anschluss konfiszierten die Polizisten neben dem Führerschein des Fahrers ein Messer aus dem Kofferraum sowie den Porsche, der nun als Tatmittel gilt. Die Untersuchungen vor Ort zogen eine Sperrung der Katzbachstraße nach sich und dauerten noch bis circa zehn Uhr an.


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Die Beamten ermitteln nun gegen den Heranwachsenden wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie wegen gefährlicher Körperverletzung. Ein Jugendkommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord) hat den Fall übernommen.