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Berlin: Tabak, Uhren, Glycerin – Polizei nimmt Shisha-Händler-Bande hoch

Mehrere Objekte in Berlin und Niedersachsen wurden durchsucht. Gefunden wurde einiges.

Berlin
u00a9 IMAGO/A. Friedrichs

Sicherheit für Berlin: Polizei, Feuerwehr und Co.

Sie sollen in Berlin für Sicherheit sorgen: Polizei, Feuerwehr und Co. Bei der Berliner Polizei sind derzeit über 27.000 Bedienstete beschäftigt. Jeden Tag gehen über den Notruf 110 in der Einsatzleitzentrale 3.700 Anrufe ein. Das sind 1,34 Millionen Anrufe im Jahr.

Es war eine erfolgreiche Razzia, die die Staatsanwaltschaft Berlin da am Dienstagmorgen (5. September) durchführen ließ. In der Bundeshauptstadt und im niedersächsischen Langenhagen wurden neun Durchsuchungsbeschlüsse durchgesetzt.

Fünf Beschuldigte standen im Verdacht, unversteuerten Shisha-Tabak hergestellt und verkauft zu haben. Gegen sie wird wegen des Verdachts der bandenmäßigen Steuerhinterziehung und Steuerhehlerei ermittelt. Es wurde einiges gefunden.

Berlin: 640 Kilo Shisha-Tabak sichergestellt

Die Ermittler stellten dabei insgesamt 642,2 kg illegalen Wasserpfeifentabak, 35 kg Rohtabak und 28 Kanister des Feuchthaltemittels Glycerin sicher. Zudem wurden auch diverse Verpackungsmaterialien, 61.325 Euro Bargeld, Gold- und Silbermünzen, elf Uhren, diverse Handys, Laptops, ein Messer, ein Teleskopschlagstock sowie diverse Unterlagen und Speichermedien aufgefunden und sichergestellt.


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An dem Einsatz beteiligt waren die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Zigaretten (GEZig) des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg, sowie das LKA Berlin. Unterstützt wurden die Beamten vom Zollfahndungsamt Hannover, dem Hauptzollamt Berlin und der Bundespolizei Uelzen. Mehr als 130 Beamtinnen und Beamte waren im Einsatz.

Keine Festnahmen bei Durchsuchungen

Festnahmen erfolgten bei den Durchsuchungen nicht, teilte die Polizei mit. Gegen die Beschuldigten wurde bereits im Jahr 2021 ein Verfahren geführt, in dem sie mehr als eine Tonne illegalen Wasserpfeifentabak erworben haben.


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Die Auswertung der beschlagnahmten Datenträger, Mobiltelefone und schriftlicher Unterlagen dauert derzeit noch an.