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Neukölln: Explosion lässt Drogenlabor auffliegen

In Berlin-Neukölln ist es zu einer Explosion gekommen, die wohl mit der Herstellung von Kokain zu tun hat.

Neukölln
© IMAGO/Schöning

Der Berliner Stadtteil Neukölln

Diese Merkmale machen den Berliner Stadtteil Neukölln so einzigartig.

Kriminalität spielt in der Hauptstadt leider eine große Rolle. Egal ob Gewaltverbrechen, Einbrüche oder Drogendelikte – die Polizei hat eine Menge zu tun. Nun mussten die Beamten nach Neukölln.

Dort kam es in einem Wohnhaus zu einer unerwarteten Explosion. Der Grund: Hier ging offenbar ein Drogenlabor in die Luft.

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Damit hatten die Anwohner wohl nicht gerechnet. Am vergangenen Samstag (20. April) kam es in einem Wohnhaus im Neuköllner Stadtteil Britz, Andreasberger Straße, gegen 16.40 Uhr zu einer ominösen Explosion. Die Detonation war so stark, dass Fensterscheiben auseinanderbrachen. Kurze Zeit später sahen Nachbarn, wie aus einer Wohnung dunkler Rauch aufstieg.


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Als die Feuerwehr am Ort des Geschehens eintraf, konnte sie kein Feuer entdecken. Wie die „BZ“ berichtet, habe der Bewohner den Brand selbst gelöscht und sei anschließend geflüchtet. Doch warum blieb der Mann nicht am Wohnhaus, sondern verschwand urplötzlich?

Der Grund liegt wohl an den Substanzen, die die Feuerwehr in der Wohnung des Betroffenen gefunden hat. So sollen Behälter mit Aceton und weißes Pulver zurückgelassen worden sein. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass der Mann in seiner Küche Kokain herstellen oder zumindest strecken wollte.

SO ging es für die Anwohner weiter

Wer nun gedacht hat, dass der Einsatz damit beendet war, der irrt. Die Einsatzkräfte alarmierten Spezialisten des Landeskriminalamtes Berlin, um zusammen mit der Feuerwehr Proben der Substanzen zu nehmen und anschließend in Spezialfahrzeugen zu untersuchen.

So waren die Ermittler bis zum Sonntagmorgen an Ort und Stelle. Aus diesem Grund ließen die Beamten das Neuköllner Wohnhaus bis in die späte Nacht räumen – das Bezirksamt brachte die Bewohner anschließend sicher unter. Hierfür war ein Bus der Feuerwehr im Einsatz.


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Wo der Drogenkoch untergetaucht ist, ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen zum Fall dauern weiter an.