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Berlin: Zwei Jahre Großbaustelle – hier gibt es für Autofahrer bald kein Durchkommen mehr

Von wegen nur auf den Strecken der Berliner Öffis wird gebaut. In Moabit steht schon bald ein riesiges Projekt an – und das dauert.

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Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Wer dachte, dass man in Berlin mittlerweile mit all den Baustellen bei der U- und S-Bahn doch schneller mit dem Auto vorankommt, der irrt sich.

Denn auch der Straßenverkehr in der deutschen Hauptstadt bleibt von Bauarbeiten offenbar nicht verschont. Und schon bald steht im Berliner Bezirk Mitte ein regelrechtes XXL-Projekt an. Spätestens dann ist dort für Fahrer jeglicher Fahrzeuge kein Durchkommen mehr möglich.

Berlin: Autofahrer müssen starke Nerven beweisen

Die Rede ist von den anstehenden Bauarbeiten in der Perleberger Straße in Moabit. Dort muss der Straßenverkehr aufgrund von Arbeiten an einer alten Abwasserdruckleitung aus dem Jahr 1908 umgeleitet werden. Ab dem 24. Januar wird die Straße deshalb komplett für Fahrzeuge aller Art gesperrt sein.

Das hat sogar noch weitere Auswirkungen: Nicht nur die Perleberger Straße wird in Richtung Westen zur Einbahnstraße, sondern auch die Ein- und Ausfahrt in die Wilsnacker und die Rathenower Straße werden gesperrt sein. Zeitgleich soll noch ein weiterer Bauabschnitt gestartet werden. Nämlich an der Kreuzung Perleberger/Heidestraße/Friedrich-Krause-Ufer.

Berliner Wasserbetriebe rechnen mit zweijähriger Bauzeit

Allein diese beiden Baustellen sollen bis Ende März 2024 andauern. Doch das war noch gar nichts. Bis der gesamte Streckenabschnitt mit insgesamt zehn verschiedenen Bauphasen fertig ist, wurde von den Berliner Wasserbetrieben ein Zeitraum von rund zwei Jahren angepeilt. Autofahrer in Moabit müssen künftig also ganz schön starke Nerven beweisen. Und auch alle Anwohner der betroffenen Straßen dürften in den kommenden Monaten mit Baulärm rechnen müssen.


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Einen kleinen Lichtblick gibt es abschließend aber dennoch: Die Hälfte der Bauarbeiten soll mittels einer sogenannten „offenen Bauweise“ stattfinden. Dabei wird also nicht jedes Mal die komplette Straße samt allen Fahrbahnen gesperrt sein.