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BVG: Verkehrsunfall mit Linienbus – mehrere Verletzte

Schock für die Fahrgäste eines BVG Busses am Dienstag (30. Januar)! Für einige von ihnen endete die Busfahrt im Krankenhaus.

BVG
© MAGO / mix1, IMAGO / Sven Simon

Sicherheit für Berlin: Polizei, Feuerwehr und Co.

Sie sollen in Berlin für Sicherheit sorgen: Polizei, Feuerwehr und Co. Bei der Berliner Polizei sind derzeit über 27.000 Bedienstete beschäftigt. Jeden Tag gehen über den Notruf 110 in der Einsatzleitzentrale 3.700 Anrufe ein. Das sind 1,34 Millionen Anrufe im Jahr.

Im Berliner Straßenverkehr kommt es tagtäglich zu brenzligen Situationen, die das schnelle Handeln der Verkehrsteilnehmer erfordern. Oft kann dadurch nochmal Schlimmeres verhindert werden.

Das zeigt auch das Vorgehen eines BVG Busfahrers in Reinickendorf am Dienstagmittag (30. Januar), der ohne zu überlegen auf die Bremse trat und dadurch eine Kollision mit einem Auto gerade noch abwendete.

Berlin: DARUM musste der Bus plötzlich bremsen

Wie so oft war der Omnibus der Linie 327 gegen 14.50 Uhr auf der rechten Spur der Residenzstraße in Richtung Lindauer Allee unterwegs. Doch am Dienstag sollte die Fahrt alles andere als gewöhnlich ablaufen. Denn als ein Polizeiauto auf der linken Spur in Höhe der Mittelbruchzeile plötzlich wendete, zog der Autofahrer dahinter auf den rechten Fahrstreifen, direkt vor den Bus.

Offenbar war dem Fahrer des Wagens der Bus egal, es kam zu einer äußerst gefährlichen Situation. Zum Glück machte der 35-jährige Busfahrer das einzig richtige und bremste sofort. Während der Autofahrer seine Fahrt einfach unbekümmert und unverletzt fortsetzte, blieb die Bremsung für die Fahrgäste des Busses nicht ohne Folgen.

Mehrere Fahrgäste verletzt

Eine 58-Jährige, ein 50-Jähriger und ein 89-Jähriger prallten durch die Bremsung gegen die Vordersitze. Dabei verletzten sie sich an Köpfen, Armen und Beinen. Auch eine stehende 37-jährige Frau verletzte sich am Bein, als sie hinfiel. Eine 84-jährige Seniorin wurde durch das Bremsmanöver sogar von ihrem Sitz in den Gang geschleudert. Sie erlitt Verletzungen an ihren Armen.

Genau wie an den Fahrgästen ging der Vorfall auch an dem Busfahrer nicht spurlos vorbei. Die Situation setzte dem 35-Jährigen deutlich zu, weshalb er seinen Dienst beenden musste. Ein anderer Busfahrer setzte die Fahrt fort.


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Die verletzten Insassen des Busses brachte der Rettungsdienst in verschiedene Krankenhäuser. Wegen des beinahe Unfalls war die Residenzstraße in Richtung Norden zwischen Simmel- und Hausotterstraße für rund eine Dreiviertelstunde gesperrt. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 1 (Nord) ermittelt jetzt zu dem Vorfall.