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S-Bahn Berlin: Drohen jetzt weitere Streiks? – „Tarifkonflikt wird noch härter“

Die Bonuszahlungen für Manager der Deutschen Bahn verschärfen den Tarifstreit. Es könnte neue Streiks geben. Auch bei der S-Bahn Berlin.

S-Bahn Berlin

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) befindet sich aktuell in Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn. Um mehr Druck auf das Unternehmen auszuüben, hat die GDL bereits zum zweiten Mal Lokführer zu einem Streik aufgerufen. Da die S-Bahn Berlin zur Deutschen Bahn gehört, hat der Aufruf auch in der Hauptstadt für Aufsehen bei den Fahrgästen gesorgt.

Jetzt haben sich die Tarifauseinandersetzungen zwischen der GDL und der Deutschen Bahn noch einmal verschlechtert, weil bekannt wurde, dass die DB-Manager üppige Bonuszahlungen in Millionenhöhe erhalten haben. Und das, obwohl die Deutsche Bahn ihre Ziele für Pünktlichkeit und Kundenzufriedenheit verfehlte.

S-Bahn Berlin: Manager-Bonus sorgt für Frust

GDL-Chef Claus Weselsky ist sich sicher, dass die üppigen Manager-Bonuszahlungen den anhaltenden Tarifkonflikt verschärfen werden „Der Tarifkonflikt wird nach dem Bekanntwerden der Boni keineswegs entschärft. Er wird noch härter“, sagt Weselsky gegenüber dem „Tagesspiegel“.


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Die DB-Manager habe sich ihre Boni-Regelungen so schreiben lassen, dass sie die Bonuszahlungen immer erhalten. Auch wenn sie ihre Ziele nicht erreichen. Eigentlich gab es ein Boni-Verbot, weil die Bahn die Strompreisbremse in Anspruch genommen hatte.
Doch jetzt wurde bekannt, dass das Unternehmen, die zurückgehaltenen Boni trotzdem auszahlen kann.

Keine Einigung bei Tarifstreit in Sicht

Demnach wird Bahn-Chef Richard Lutz etwa laut Geschäftsbericht für 2022 einen Bonus von mehr als 1,26 Millionen Euro erhalten. Solche Nachrichten könnten die Streikbereitschaft der GDL, die unter anderem 555 Euro mehr Lohn fordern, anfeuern.
Im Tarifstreit zwischen GDL und Bahn war schon in den vergangenen Wochen kein Lösungsweg in Sicht, weswegen es bundesweite Streiks bei der Bahn und S-Bahn Berlin gab.

Weselsky kritisiert das Management immer wieder und sagte etwa im November: „Nieten in Nadelstreifen, mit Millionengehältern, sitzen im Bahntower, machen sich einen Fetten und haben keine Ahnung, wie man eine Eisenbahn organisiert.“


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