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U-Bahn Berlin: Situation wird immer schlimmer – „Ich habe mein Limit erreicht“

Ein Fahrgast hält die Situation bei der U-Bahn Berlin nicht mehr aus. Was er vor Ort erlebt hat, schockiert ihn zutiefst.

© IMAGO/Achille Abboud

Das ist die Berliner Kältehilfe

Gerade im Winter sind Obdachlose durch die eisige Kälte besonders gefährdet. Die Berliner Kältehilfe ist für Betroffene da, um sie vor Schlimmerem zu bewahren.

Die U-Bahn Berlin ist ein wichtiges Rückgrat der Stadt. Ohne die zahlreichen Linien, die die Hauptstädter tagtäglich von A nach B bringen, wäre ein Großteil der Menschen ziemlich aufgeschmissen.

Dennoch gibt es Kritik von Seiten der Fahrgäste. Einige meinen, dass sich eine bestimmte Situation vor Ort immer weiter verschlimmert.

U-Bahn Berlin: DAS kritisieren die Menschen

In den letzten Tagen ist es auf der Social-News-Seite „Reddit“ mal wieder zu einer Diskussion gekommen. Diesmal war die U-Bahn Berlin im Fokus, nachdem ein Fahrgast gerade mit der Linie U8 nach Hause gefahren war. Er berichtet davon, dass er die Lage vor Ort nicht mehr aushält. Doch was genau meint er?


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„Bei meinen zwei Fahrten hat die Anzahl der Obdachlosen, des Drogenkonsums in der Öffentlichkeit und der herzzerreißenden Szenen einfach den Rahmen gesprengt […] Ich habe mein Limit erreicht“, erklärt er. Er wohne schon seit fast vier Jahren in der Hauptstadt, doch so schlimm wie derzeit sei die Situation nie gewesen. Nun wolle er wissen, wie andere Personen mit diesem Leid und Elend umgehen.

DAS sagen die User

Wer nun gedacht hat, dass der Nutzer mit seiner Einschätzung allein dasteht, der irrt. Nach seinem Erfahrungsbericht melden sich viele Personen unter dem Post, die ähnliche Erlebnisse gehabt haben. „Ich wohne auch in der Nähe des Bahnhofs Hermannstraße. Leinestr. und Boddinstr. sind komplett von Junkies übernommen worden, so dass ich alles tue, um diese Haltestellen zu vermeiden. Ich werde bald aus Neukölln wegziehen und mehr in den Westen Berlins gehen, das ist also eine mögliche Lösung“, berichtet ein User.

Eine weitere Möglichkeit, um der Szenerie an den Berliner U-Bahnhöfen zu entgehen, erklärt eine andere Person im Forum. „Fahr Fahrrad… wann immer du kannst“, meint sie. Doch auch weitere Ansätze sammeln sich im Laufe der Diskussionen in der Community. Ein Nutzer findet, man solle eine Petition bei der Regierung einreichen. „Ich bin mir nicht sicher, wohin das verdammte Steuergeld fließt“, sagt er abschließend mit zynischem Unterton.


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Die Menschen scheinen sich einig zu sein. So schlimm, wie es an den Berliner U-Bahnhöfen derzeit ist, war es noch nie. Hoffentlich wird für diese Situation eine Lösung gefunden.

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