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Wetter in Berlin: Schockierender Bericht – mehr Menschen in der Stadt bedroht als je zuvor

Die Berliner Gesundheitsverwaltung hat anlässlich des Wetters in Berlin einen Bericht veröffentlicht, der Angst macht.

Wetter in Berlin
© imago images/YAY Images

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Das Wetter in Berlin spielt verrückt. Obwohl wir uns eigentlich schon im Herbst befinden, gibt es immer noch sommerliche Temperaturen. Die Wetter-Experten schlagen Alarm und haben diesen September sogar als den heißesten aller Zeiten gekürt. Sollte das Wetter auch im Oktober so bleiben, könnte ein weiterer Rekord gebrochen werden.

Aus diesem Grund hat das Berliner Gesundheitsverwaltung einen schockierenden Bericht veröffentlicht. Die Information betrifft vor allem ältere Berliner.

Wetter in Berlin: Das steht in dem Bericht

Die Berliner Gesundheitsverwaltung hat am Anfang der Woche einen Bericht in der Reihe „Gesund älter werden“ veröffentlicht. Darin geht es um das Wetter in Berlin, das immer mehr aus den Fugen zu geraten scheint: „Aufgrund des voranschreitenden Klimawandels nimmt in Berlin die Anzahl, Länge und Intensität von Hitzeperioden zu“, schreibt die Gesundheitsverwaltung.

Da die Zahl der älteren Menschen in Berlin stark zunimmt, vergrößere sich auch die Risikogruppe, denn: „Ältere Menschen gelten als besonders hitzesensibel.“

So viele Menschen sterben laut der Gesundheitsverwaltung

Laut der Gesundheitsverwaltung haben ältere Berliner oft weniger Durst und ihr Körper passe sich nicht mehr so leicht an Hitze an. Vorerkrankungen wie chronischen Herz-Kreislauf- oder Lungenerkrankungen und Diabetes würden zusätzlich das Risiko für hitzebedingte gesundheitliche Auswirkungen erhöhen.

Hitzebedingte Sterbefälle würden häufig aufgrund von Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Schlaganfällen auftreten. Laut den Angaben der Gesundheitsverwaltung gab es zwischen 1985 und 2022 rund 3700 hitzebedingte Sterbefälle in Berlin.


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Hitzetode könnten in Zukunft stark ansteigen, wenn das Wetter in Berlin weiter durchgehend warm bleibt, denn bereits ab einer Durchschnittstemperatur von 21 Grad steige die Zahl der Krankenhausaufnahmen durch hitzebedingte Krankheiten deutlich.

Die Senatsverwaltung möchte jetzt mit dem Aktionsbündnis Hitzeschutz Berlin die Bevölkerung schützen. Das Bündnis erstellt zum Beispiel Hitzeschutzpläne für Krankenhäuser und regelt die korrekte Lagerung von Medikamenten bei hohen Raumtemperaturen.