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Berlin: Porno-Dreh im Kit Kat Club? Besucherin erhebt Vorwürfe und taucht ab

Viele Menschen kommen für einen Besuch im Kit Kat Club nach Berlin. Doch für eine Frau war ihr erster Besuch alles andere als schön.

© imago images/Travel-Stock-Image

Beelitz Heilstätten: So sieht der gruselige Lost Place von innen aus

Etwas außerhalb von Berlin gibt es einen schaurigen Lost Place zu entdecken. Genauer gesagt südwestlich von Potsdam im Bundesland Brandenburg. Hier, mitten im Wald, befand sich einst die größte und modernste Tuberkulose-Klinik der Welt – die Beelitzer Heilstätten. Im Jahr 1945 wurde das Krankenhaus von der Roten Armee als Militärhospital übernommen – kurz nach der Wende zogen sie ab und die Gebäude fielen mehr und mehr in sich zusammen.

Der Kit Kat Club ist eine echte Institution in Berlin. Er steht wie kaum ein anderer Club für sexuelle Freizügigkeit und ist mit diesem Alleinstellungsmerkmal auch weit über die Grenzen der Hauptstadt bekannt. Auch Touristen aus aller Welt besuchen immer wieder den Club am U-Bahnhof Heinrich-Heine Straße.

Eine Frau, die Ende Juni laut eigenem Bericht erstmals im Kit Kat Club war, machte allerdings eine unschöne Erfahrung, wie sie auf der Plattform Reddit erzählte. Anschließend tauchte sie ab.

Vorwürfe nach Besuch im Kit Kat

Was war passiert? Laut des Reddit-Berichts soll die Frau, die mit einer Freundin unterwegs war, zunächst wegen fehlender Stiefel nicht in den Kit Kat Club gelassen worden sein. Bei einem zweiten Versuch (mit Stiefeln) habe sie ein Gast angesprochen und an den Türstehern vorbeigebracht. Im Club soll er dann eine Gegenleistung gefordert haben: Sie sollten sich ausziehen und für ihn Pornos drehen!

Der vermeintliche Stammgast soll aggressiv gewesen sein und die Frauen beleidigt haben. Nachdem er bemerkt habe, dass sein Porno-Versuch scheitern würde, habe er die Frauen vor die Wahl gestellt: Entweder sie gehen von allein oder die Türsteher würden sie rauswerfen.

Die Frau beschreibt, wie unwohl sie sich in der Situation gefühlt habe. Der vermeintliche Stammgast habe sie und ihre Freundin in die Ecke gedrängt. Er selbst sei mit den meisten Angestellten im Kit Kat bekannt gewesen. Auch deshalb hätten beide nicht nach Hilfe gefragt.

Zahlreiche andere User kommentierten den Beitrag der Frau. Auch sie hätten immer wieder die Beobachtung gemacht, dass einzelne Stammgäste sich im Kit Kat Club gegenüber anderen Gästen sehr viel herausnehmen.

Kit Kat Club an Aufklärung interessiert

Der Kit Kat Club zeigte sich derweil sehr an einer Klärung des Vorfalls von Ende Juni interessiert. Gegenüber BERLIN LIVE erklärte Kit Kat-Gründerin Kirsten Krüger: „Fakt ist, dass das kein Mitarbeiter von uns war.“ Auch sie vermutete, dass es sich um einen Stammgast gehandelt haben müsste.


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Das Problem: Jegliche Kontaktaufnahme mit der Frau, die dabei hätte helfen können, den Fall aufzuklären, sei im Sande verlaufen, erklärte Krüger. Bis dahin werde sie sich nicht genauer zu den Vorwürfen äußern. Auch BERLIN LIVE hat mehrfach versucht, mit der Autorin des Reddit-Beitrags Kontakt aufzunehmen. Ohne Erfolg.

Auch bei der Polizei hat sich die Frau nicht gemeldet. Auf eine Anfrage von BERLIN LIVE hieß es: „Nach interner Recherche konnte in den polizeilichen Informationssystemen, im zur Rede stehenden Zeitraum, keine entsprechende Strafanzeige ermittelt werden.“