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Clubs in Berlin: Schließung und Abriss drohen – jetzt soll endlich Hilfe kommen

Die Clubs in Berlin gehören zum Image der Stadt – und kämpfen trotzdem ums Überleben. Naht jetzt endlich die Rettung?

Clubs in Berlin
u00a9 imago images/POP-EYE

Berlin: Die Hauptstadt der Clubs

Berlin und sein Nachtleben gehören einfach zusammen. Die zahlreichen Clubs ziehen jedes Jahr tausende von Touristen in die Hauptstadt. Damit sind sie ein nicht zu unterschützender Wirtschaftsfaktor.

Die Clubs in Berlin stecken in einer mittelschweren Krise. Das Nachtleben der Hauptstadt schöpft heute weitestgehend aus dem Mythos vergangener Tage. Aus den 90er-Jahren etwa, wo wöchentliche neue Underground-Partys und illegale Raves entstanden.

Heute bedrohen die steigenden Kosten und die Autobahnplanung gleichermaßen die freie Clubkultur. Dabei wurde der Techno gerade erst zum immateriellen Kulturerbe erhoben. Jetzt könnt Hilfe für die Lokale unterwegs sein.

Clubs in Berlin: Ist das Nachtleben zu retten?

„Nighttime Strategy“ nennt sich das Projekt, mit dem der Partyszene unter die Arme gegriffen werden soll. Das teilte die Clubcommission jetzt mit. Am Freitag (7. Juni) wurde eine entsprechende Studie vorgestellt, die die wirtschaftliche Notlage der Clubs untersucht hat.

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Die Studie, die im Auftrag der Wirtschaftsverwaltung erarbeitet worden war, zielt auf die ökonomischen, sozialen und kulturellen Potenziale ab. Denn dass die Clubs in Berlin einen besonderen Stellenwert genießen, stellt niemand in Abrede. Die Frage ist nur, wie sich diese Potenziale auch abrufen lassen, damit die Veranstalter solide finanziert sind.

Clubs stehen vor vielen Problemen

Zu den ermittelten Faktoren, die es den Clubs in Berlin zurzeit schwer machen, zählen die Nachwirkungen der Corona-Pandemie sowie die Inflation und die gestiegenen Kosten für Energie und Personal. Ein Weg zur Lösung der Schwierigkeiten könnte in der effizienteren Zusammenarbeit verschiedener Akteure liegen.



Unterstützung erhalten die Clubs in Berlin auch aus der Politik. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) sagte vorab: „Viele Gäste aus der ganzen Welt kommen gerade wegen Berlins lebendigem Nachtleben zu uns – das ist gut für die Hotels, die Gastronomie und unsere Stadt insgesamt.“ Bis sich diese Wertschätzung auch in einer tatkräftigen Hilfe ausdrückt, dürfte es für das Nachtleben allerdings schwierig bleiben.