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Airbnb: Gast beschwert sich über heftigen Werbebetrug – „Komm ich da irgendwie raus?“

Auf Airbnb finden Reisende traumhafte Unterkünfte. Nur leider stimmt nicht immer alles, was in den Beschreibung so toll angepriesen wird.

Airbnb
© IMAGO / Panthermedia

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Als Reisender freut man sich stets auf den lang ersehnten Urlaub. Nachdem die Destination feststeht, geht es meist an die Buchung der Unterkunft. Und dabei setzen viele Reisende inzwischen auf Airbnb.

Dort findet man traumhafte Zimmer, Wohnungen und sogar ganze Häuser. Auf Bildern und in Beschreibungen gewinnt man einen ersten Eindruck, was vor Ort zu erwarten ist. In der Regel entspricht das auch der Realität – doch nicht immer.

Airbnb: Gast nach Buchung geschockt

Dass bei Airbnb-Unterkünften nicht immer alles so perfekt ist, wie es scheint, musste ein Reisender kürzlich mit großer Enttäuschung feststellen. Gebucht hatte er eine wunderschöne Wohnung samt Pool – alles klang nach der perfekten Auszeit. Nach der Buchung dann allerdings der Schock, wie der Reisende auf der Social Media Plattform Reddit verrät.

„Ich schaute über die Buchungsinformationen und stellte fest, dass der „Pool“, der in der Anzeige stand, sich eigentlich in einem Gemeindezentrum 10 Meilen (ca. 16 Kilometer) entfernt befindet“, erklärt der Reisende. Die Beschreibung der Wohnung bei Airbnb habe aber den Eindruck erweckt, der Pool befände sich in unmittelbarer Nähe zur Unterkunft. Der Urlauber ist genervt, am liebsten würde er die Buchung sofort stornieren, aber dann bekäme er nur die Hälfte seines Geldes zurück: „Komm ich da irgendwie raus?“

Airbnb lehnte Stornierung ab

Nach längerem Überlegen, was er nun tun soll, dann die Entscheidung. Er kontaktierte den Anbieter der Wohnung, um den vollen Betrag zurückzufordern – immerhin sei die Beschreibung mit dem Pool irreführend gewesen. Das sah der Host offenbar nicht ein und lehnte die vollständige Rückerstattung ab. Als der Reisende sich danach an Airbnb wendet, erfährt er auch von deren Seite keine Unterstützung. Da der Gastgeber die Stornierung ablehnte, wollte auch Airbnb diesen Schritt nicht gehen.

Die Lage des Pools sei mit der Buchung mitgeteilt worden, begründet Airbnb. Anschließend hätte der Reisende 24 Stunden für eine Stornierung gehabt. Eine Frechheit findet der Gast und ist außer sich: „Anscheinend sollte ich verdammt noch mal auf Google Maps nachsehen, wo sich der Pool befindet, NACHDEM ich bezahlt habe, um sicherzustellen, dass er in angemessener Entfernung liegt.“


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Für den Reisenden schon die zweite negative Erfahrung bei Airbnb, nachdem ihm ein anderes Mal bereits kurz vor knapp die Unterkunft vom Verkäufer storniert wurde.

Jetzt hat er die Schnauze endgültig voll und stellt klar: „Das war das letzte Mal, dass ich Airbnb genutzt habe!“