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Berliner Adlon: Nach massivem Besucher-Rückgang – wie geht es dem Luxus-Hotel heute?

Das Berliner Adlon hat ein Fazit zum Geschäftsjahr gezogen und dabei auch erklärt, ob man sich schon wieder auf Vor-Corona-Niveau befindet.

Berlin
© imago stock&people

Sicherheit für Berlin: Polizei, Feuerwehr und Co.

Sie sollen in Berlin für Sicherheit sorgen: Polizei, Feuerwehr und Co. Bei der Berliner Polizei sind derzeit über 27.000 Bedienstete beschäftigt. Jeden Tag gehen über den Notruf 110 in der Einsatzleitzentrale 3.700 Anrufe ein. Das sind 1,34 Millionen Anrufe im Jahr.

Das Berliner Hotel Adlon ist vermutlich nicht nur das bekannteste Hotel Berlins, sondern zählt auch zu den bekanntesten in ganz Deutschland. Das 5-Sterne-Hotel empfängt regelmäßig hochrangige Gäste, wie Politiker oder Prominente.

Doch auch das Luxushaus hatte mit einem massiven Besucher-Rückgang während der Corona-Pandemie zu kämpfen, wie die gesamte Tourismusbranche. Aber wie geht es dem Luxushotel inzwischen? Hat es sich von der „Krise“ erholt?

Berliner Adlon: So liefen die ersten drei Quartale 2023 für die Hotels

Am Pariser Platz, direkt am Wahrzeichen von Berlin, dem Brandenburger Tor, befindet sich das Adlon und damit in ausgezeichneter Lage. Doch auch das konnte das Hotel während der Corona-Pandemie nicht vor negativen Auswirkungen retten. Wie andere Hotels auch, bekam das Adlon die Folgen von Reisebeschränkungen und Lockdowns deutlich zu spüren. Zum Glück sind die schlechten Zeiten längst passé, wie Tanja Freytag vom Adlon auf Anfrage mitteilte.


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Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg erst vor wenigen Tagen bekannt gab, sind die Anzahl der Übernachtungen und Gäste in den Berliner Beherbergungsbetrieben in den ersten drei Quartalen 2023 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Auf demselben Niveau wie 2019, also dem Jahr vor der Corona-Pandemie, sind diese aber noch nicht. Vor allem im Luxus-Segment tun sich die Hotels schwer. Anders sieht das hingegen bei Berlins Prestigehotel aus.

Das Fazit zu bisherigem Geschäftsjahr

„Wir freuen uns sehr, das Jahr mit Umsätzen über denen aus 2019 abschließen zu können, wobei eine Verschiebung zwischen Belegung und Zimmerpreis großen Anteil an diesem Resultat hat“, so Tanja Freytag vom Adlon. Sie betont, man blicke „schon jetzt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023“ zurück. „Insgesamt können wir zufrieden sein“, lautet das Fazit von Freytag zu diesem Jahr.

Das Adlon habe sich seit dem Ende der Corona-Pandemie „gut erholt“. Nun blicke man „optimistisch in Richtung Weihnachten.“ Schon jetzt liege die Anzahl der bis Jahresende gebuchten Reservierungen über dem Vorjahresniveau.


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Um die Gäste und Mitarbeiter vor Ansteckungen mit Corona und Co. zu schützen, hat das Adlon einige Maßnahmen getroffen. Wie vielerorts in Berlin finden sich mehrere Desinfektionsspender in dem Hotel. Außerdem verfügt man über einen „Vorrat an Atemschutzmasken und Corona-Schnelltests“.