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Lost Places in Berlin: Gebäude wieder zum Leben erweckt- „Fand es nicht so schön hier reinzugehen“

Lost Places in Berlin gibt es viele. Ein besonderes Gebäude in Lichtenberg war ebenfalls lange Zeit ein solcher Ort. Das ändert sich jetzt!

u00a9 IMAGO/Hohlfeld

Video zeigt Exhibitionisten in Sauna

Ein Exhibitionist hat am 01.05.2018 in einer Therme in Bad Staffelstein vor zwei Kindern sexuelle Handlungen vorgenommen. Die Polizei veröffentlichte nun Bilder und ein Video aus der Überwachungskamera und hofft, den Perversen zu identifizieren.

Man findet sogenannte Lost Places in Berlin an allen Ecken und Enden der Stadt. Verlassene Häuser und verwahrloste Gebäude sind die Zeugen vergangener Zeiten in der Hauptstadt. Diese meist geschichtsträchtigen Gebäude üben eine besondere Faszination auf viele Menschen aus. Manche von ihnen waren selbst einmal hier gewesen, als man das Gebäude noch benutzte, andere sind von der Geschichte der Bauten begeistert.

Egal ob ehemalige Freizeitparks, Heilstätten, Fabriken oder Spionagezentren – die Lost Places in Berlin bieten spannende Einblicke in das Leben und Schicksal ihrer früheren Bewohner und Nutzer.

Lost Places in Berlin: Eine Reise zurück in die Vergangenheit

Berlin strotzt nur so vor Geschichte! Schaut man nur circa 100 Jahre zurück, reiht sich ein historisches Ereignis an das Andere. Zuerst hat der Erste, dann der Zweite Weltkrieg seine traurigen Spuren in der Hauptstadt hinterlassen. Mit Ende des Zweiten Weltkriegs kam die Teilung in Ost und West, Jahrzehnte später die Wiedervereinigung.

Nicht nur die Menschen in der Stadt werden von solchen Ereignissen geprägt. Auch die Stadt selbst verändert sich stetig. Eigentlich nichts Negatives, wären da nicht die Melancholie und die Schönheit des Erinnerns.

Lost Places in Berlin: Das Stadtbad Lichtenberg

Ein solcher geschichtsträchtiger Ort ist das Stadtbad Lichtenberg im gleichnamigen Bezirk in Berlin. Gelegen in der Hubertusstraße – einer Seitenstraße zur Frankfurter Allee – kennt man es in der ganzen Stadt unter dem Namen „Hubertusbad“. Die Lichtenberger selbst nannten es auch liebevoll „Hupe“.



Im Jahr 1928 eröffnet, war das sogenannte Volksbad vor allem Anlaufstelle für die Berliner, die zu Hause kein Bad oder die Möglichkeit zu duschen hatten. Gleichzeitig war das Stadtbad ein Ort des Vergnügens, bei dem Frauen und Männer bereits gemeinsam ins Wasser hüpften. Damit war das Bad seiner Zeit voraus.

Das Hubertusbad in DDR-Zeiten

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude von einer Kriegsbombe getroffen und stark beschädigt. Jedoch wurde es relativ schnell so repariert, dass man es weiter benutzen konnte. Nur drei Jahre nach Ende des Krieges schwammen die Menschen hier wieder.

Tausende Menschen aus den Berliner Ost-Bezirken Lichtenberg, Friedrichshain und Köpenick lernten in DDR-Zeiten hier das Schwimmen. So auch Simone Schiermeyer, eine der Bauingenieurinnen des Projekts . „Ich fand es als Kind nicht so schön hier reinzugehen. Das Haus wirkte auf mich düster und zugig, kalt und ein bisschen stinkig“, erinnert sie sich im Gespräch mit dem RBB.


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Wie einige Lost Places in Berlin soll nun auch das Hubertusbad erneut zum Leben erweckt und wieder ein offener Ort für die Nachbarschaft werden. Darum wird es nach über 30 Jahren derzeit zum Veranstaltungsort umgebaut, ohne dabei den Original-Flair des Baus zu verlieren.