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Berlin: Trotz Signa-Insolvenz – KaDeWe optimistisch für die Zukunft

Für die Hauptstadt ist die Insolvenz des Immobilien- und Handelskonzerns Signa ein großes Problem. Betroffen ist unter anderem das Kaufhaus des Westens.

© IMAGO/Jürgen Ritter

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Das Kaufhaus des Westen (kurz „KaDeWe“) gehört zu den beliebtesten Kaufhäusern Berlins und zu den Größten in Europa. Es gilt bei Touristen und Berlinern gleichermaßen als Luxuskaufhaus für exklusive Waren und besonders ausgefallene Moden.

Nachdem René Benkos Signa Holding nun einen Insolvenzantrag gestellt hat, fragen sich viele Berliner, wie es mit dem „KaDeWe“ weitergeht – schließlich ist die Signa auch Minderheitsgesellschafter beim Kaufhaus des Westens.

Berliner Luxuskaufhaus „KaDeWe“ sieht keine gravierenden Folgen durch die Signa-Insolvenz kommen

Gegenüber dem „Tagesspiegel“ hat „KaDeWe“-CEO Michael Peterseim nun versucht, die Sorgen vieler Berliner zu entkräften. Laut seiner Aussage braucht sich das „KaDeWe“ vorerst keine Sorgen machen. Begründung: Die Signa Holding sei nur Minderheitsgesellschafter.

Für alle strategischen oder operativen Fragen und Entscheidungen sei der thailändische Hauptgesellschafter „Central Group“ gefragt. Und beim erfolgreichste Retailer in Südostasien fühlt sich das KaDeWe offensichtlich gut aufgehoben. Laut Michael Peterseim hätte das Unternehmen erst kürzlich versichert, dass es in Europa alles tun wird, um das im Luxuskaufhaus „KaDeWe“ zu unterstützen.

Das „KaDeWe“ ist aktuell eines der innovativsten Warenhäuser der Welt

Im vergangenen Monat sei man zudem zum „innovativsten Warenhaus der Welt“ gewählt worden, so Peterseim gegenüber dem „Tagesspiegel“. Das „KaDeWe“ sei eines der erfolgreichsten Warenhäuser weltweit – eine wahnsinnige Erfolgsstory, auf die man zurecht stolz sein dürfe.

Laut Michael Peterseim hätte das Unternehmen erst kürzlich versichert, dass es in Europa alles tun wird, um das im Luxuskaufhaus „KaDeWe“ zu unterstützen. Laut der „Deutschen Presse-Agentur“ (dpa) gehören neben dem Berliner Standort zwei weitere Kaufhäuser in Hamburg und München zur KaDeWe-Gruppe.

Darum ist Signa so ein wichtiger Player auf dem Berliner Immobilien-Markt

„Signa“ ist in der Hauptstadt an zahlreichen Immobilien beteiligt. Viele davon befinden sich in absoluten Toplagen. Die Unternehmensgruppe ist zudem in eine Reihe von Bauprojekten involviert, die aktuell stillstehen sollen. Dazu gehören die beiden Karstadt-Standorte in Neukölln und Wedding, ein Hochhausprojekt am Ku’damm in Berlin-Charlottenburg.


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Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey macht sich nach der Insolvenz der Signa Holding indes große Sorgen um den Kaufhausstandort Berlin. Auf Anfrage der „dpa“ sagte sie, dass es verlässliche Partner bräuchte, „die ihrer Verantwortung als Investoren auch gerecht werden.“ Man wolle weiterhin am Ziel festhalten, die „dringend notwendige Weiterentwicklung der Warenhausstandorte in Berlin“ voranzutreiben, um so die Arbeitsplätze und auch die Versorgungsstruktur für alle Berliner zu sichern, so Giffey.