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Kleinanzeigen warnt vor neuer Betrugsmasche – so erkennst du sie!

Auf der beliebten Plattform Kleinanzeigen tummeln sich mitunter auch einige Betrüger. Nun haben sie eine neue Masche.

© IMAGO/Bihlmayerfotografie

Zalando: Aufstieg eines Berliner Start-ups

Die Geschichte von Zalando ist eine echte Berliner Erfolgs-Story. 2008 wurde die heute in ganz Europa bekannte Firma in der Hauptstadt gegründet. Der Gründungsmythos der Firma lautet so: David Schneider und Robert Genz haben einen Schuhversand in einer Wohnung in der Berliner Torstraße aufgebaut. Sie waren Gründer, Logistik und Kundenservice in einem.

Kleinanzeigen ist mit bis zu 30 Millionen Verkäufen monatlich eine der beliebtesten Online-Markt-Plattformen.

Das lockt natürlich auch Betrüger an. Nun gibt es eine neue Betrugsmasche, die gar nicht so leicht zu entlarven ist. BERLIN LIVE zeigt dir, worauf du jetzt achten musst.

DAS ist der neue Trick der Kleinanzeigen-Betrüger

Die Methoden der Betrüger werden immer dreister. Nun berichtet die 47-jährige Nadine Grimm gegenüber „rtl.de“ von einem Verkauf auf Kleinanzeigen, den so sicherlich keiner erleben möchte. Nichtsahnend bot die Lehrerin das Lego-Haus ihrer Tochter an. Schon nach wenigen Sekunden ging die erste Anfrage bei ihr ein. Die Interessentin erklärte, dass sie das Haus bereits über die Funktion „Sicher bezahlen“ gekauft hätte. Nun sei es erforderlich, eine E-Mail zu bestätigen, die angeblich von der Plattform selbst stamme.


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Als Grimm auf den Link klickte, wurde sie auf eine Seite weitergeleitet, die zur Verifizierung ihre Kreditkarteninformationen benötigte. Die Käuferin machte ihr währenddessen Druck, da sie nicht bereit sei, nochmal zu bezahlen. Als die 47-Jährige gerade die Daten der Kreditkarte eingegeben hatte, kam es zur unverhofften Rettung: Kleinanzeigen schickte ihr eine Mail und warnte die Lehrerin vor der ominösen Interessentin. „So konnte ich schnell meine Kreditkarte sperren lassen“, erklärt Grimm erleichtert. Damit entkam sie haarscharf einem Phishing-Angriff.

DAS sagt Kleinanzeigen zu der Masche

Laut Unternehmenssprecher Pierre Du Bois sei die Masche bereits bekannt. Er erläutert, dass es sich hierbei „um eine vergleichsweise junge“ Vorgehensweise handle. Dennoch versucht das Unternehmen, die Nutzer vor der perfiden Taktik der Betrüger zu warnen.

Die Crux dabei ist, dass es das Bezahlsystem „Sicher bezahlen“ tatsächlich auf der Plattform gibt. Allerdings müssen User bei der Abwicklung keinerlei sensible Daten herausgeben. Genau das sei „ein wesentlicher Vorteil von ‚Sicher bezahlen'“, so Du Bois.


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Wer ähnliche Anfragen bekommt sollte den Nutzer am besten direkt bei der Plattform melden. Nur so können sie gesperrt werden.

Hast du auch schon mal Erfahrungen mit Betrug bei Kleinanzeigen gemacht und möchtest andere davor warnen? Melde dich mit deiner Geschichte bei BERLIN LIVE!