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„Bares für Rares“: Julian kauft vermeintlichen Dürer – nun herrscht Gewissheit

Vor einigen Tagen kaufte Julian Schmitz-Avila bei „Bares für Rares“ einen Holzschnitt, der angeblich von Albrecht Dürer stammte.

Bares Julian
© Screenshot ZDF

Das ist Bares für Rares

Sie ist eine der beliebtesten Nachmittagsshows im deutschen Fernsehen: Die ZDF-Sendung "Bares für Rares".

Es war eines der spannendsten Stücke des bisherigen Jahres: Anfang Februar kaufte „Bares für Rares“-Händler Julian Schmitz-Avila einen Holzschnitt aus dem Jahre 1511. Schnell war klar, hier handelte es sich nicht bloß um ein altes Blatt Papier, nein, hier handelte es sich um etwas ganz Besonderes.

Stellte ZDF-Kunsthistorikerin Dr. Friederike Werner doch nach reichlicher und gründlicher Untersuchung der Rarität fest, dass es sich um einen originalen Holzschnitt von Albrecht Dürer, einem der herausragendsten deutschen Maler aller Zeiten handelte.

„Bares für Rares“: Ist der Dürer echt?

Doch bei den „Bares für Rares“-Händlern herrschte Skepsis. Könnte es sich wirklich um einen echten Dürer handeln? Schließlich seien etliche Fälschungen im Umlauf, die teils extrem gut gemacht sind. Und so kaufte Julian Schmitz-Avila den Holzschnitt unter Vorbehalt. 3.000 Euro würde er zahlen, wenn er echt sei, versprach der Mann aus Bad Breisig der ZDF-Kandidatin.

Jetzt ist klar: Es handelte sich wirklich um einen echten Dürer. In der „Bares für Rares“-Ausgabe von Freitag (23. Februar 2024) verriet der 37-Jährige, dass er das Blatt habe überprüfen lassen und es keinen Zweifel daran gebe, dass es authentisch sei.

So verriet Diplom-Restaurator Bernd Retterath: „Ich habe mir das genau angeguckt, das ist ein authentisches Blatt aus der Zeit von Dürer. Wir haben hinten einen Text, der ist aus der lateinischen Buchausgabe, also ein relativ frühes Blatt.“

Experte sorgt für Gewissheit

Dazu komme, dass das Wasserzeichen mit dem Nachschlagewerk zu Dürer übereinstimme, und auch die bekannte Blume samt Dreieck vorhanden ist. Demnach sei nur eine Schlussfolgerung korrekt. „Ich habe da überhaupt keine Zweifel, dass das Blatt nicht original ist. Dass es eine Fälschung ist, kann man ausschließen. Alles gut, gut gekauft“, so der Experte aus Sinzig (in Rheinland-Pfalz).



Verständlich also, dass Julian Schmitz-Avila bei diesem Ankauf gut lachen hatte. Und im selben Atemzug auch noch die „Bares für Rares“-Experten lobte. Zurecht!