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Bürgergeld-Empfängerin (19) kann Lidl nicht bezahlen – „Scheiß Gerichtsverfahren am Arsch“

Bürgergeld-Empfängerin Jasmin (19) hat Schulden beim Discounter Lidl. Jetzt droht ihr ein Gerichtsverfahren.

© RTLZWEI / UFA SHOW & FACTUAL

Das ist das Bürgergeld und so viel steht jedem zu

Das Bürgergeld ersetzt in Januar 2023 das bisherige "Hartz IV"-System in Deutschland. Wir verraten dir alles, was du über das Bürgergeld wissen musst.

Damit hat sie wohl nicht gerechnet! Die 19-jährige Jasmin lebt mit ihrem Mann Maik vom Bürgergeld. Darüber hinaus erhält die junge Mutter eines einjährigen Sohnes auch noch Kinder- und Elterngeld. Baby Nummer 2 ist bereits auf dem Weg.

Insgesamt lebt die Familie von 1.300 Euro im Monat – für Luxus ist da nicht viel Platz im Leben. In der „Hartz und Herzlich“-Folge am Montag (12. Februar) findet Jasmin einen Brief im Briefkasten vor, der ihr den Tag vermiest.

Die Rostockerin aus dem Brennpunkt-Stadtteil Groß Klein hat Schulden beim Supermarkt-Discounter Lidl – und hat nun ein Gerichtsverfahren am Hals.

Bürgergeld-Empfängerin: Kein Geld für Lidl

Mit Schrecken stellt die RTL2-Darstellerin fest, was in dem Schreiben vom Amtsgericht steht. Eigentlich müsste Jasmin noch 96,5 Euro zahlen. Die Bürgergeld-Empfängerin hat einen Dauerauftrag bei Lidl. Beim Einkaufen hatten sie und ihr Mann Maik einst mit Karte gezahlt, doch das Konto war nicht gedeckt.

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Jasmin: „Wir hatten da unseren Wocheneinkauf gemacht und noch Geld runtergeholt. Ursprünglich waren es 200 Euro bei Lidl, da läuft auch noch der Dauerauftrag. Nur jetzt wollen sie das Geld haben, weil wir einmal nicht zahlen konnten.“ Sichtlich sauer stellt die Schwangere fest: „Lidl geht aber auch weit. Die haben mir ein scheiß Gerichtsverfahren am Arsch gesteckt!“

Die Kosten setzen sich mittlerweile folgendermaßen zusammen:

  • Streitwert: 104 Euro
  • Gerichtskosten: 36 Euro
  • Rechtsbeistandskosten: 27 Euro
  • Auslagen: 10 Euro
  • Inkassokosten: 55 Euro
  • Zinsen: 3,7 Euro

Das macht eine Summe von 235 Euro. Für die Arbeitslose ein wahrgewordener Alptraum. „Wie soll ich das bezahlen? Ich sehe das nicht mehr ein, ich habe diese 39 Euro die ganze Zeit in Raten bezahlt. Das wurde einmal zurückgebucht und die machen so einen Stress“, so Jasmin verbittert. Nun muss sie auf den Brief reagieren. Doch die angehäuften Schulden bei Lidl zu bezahlen, ist aktuell schwierig. Die Rostocker Bürgergeld-Mutter hat das Geld momentan nicht, um die Kosten diesen Monat zu decken. Zumindest Jasmin nicht.

Ihr Mann Maik hat plötzlich eine Idee und bietet sein eigenes Geld an. „Wir schaffen das schon, nimm einfach von mir und zahle es, damit es vorbei ist“, so der Computerspiel-Fan aus der Doku „Hartz und Herzlich“.



Jetzt muss alles ganz schnell gehen, denn Jasmin bleiben nur zwei Wochen Zeit. „Wenn ich darauf nicht reagiere oder es nicht bezahle, kommt ein Futzi, der irgendwas pfändet.“

Die ganze Folge der Sozial-Doku „Hartz und Herzlich“ läuft am Montag um 17.05 Uhr bei RTL2. Außerdem kannst du die Episode auch in der Mediathek bei RTL+ abrufen.