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Lidl, Edeka, Rossmann und Co.: Läden wollen es am liebsten verschweigen – doch jetzt kommt alles ans Licht

Diese Offenlegung gefällt Lidl, Edeka, Rossmann und Co. sicher nicht so gut. Aber Verbraucher sollten es unbedingt erfahren.

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Discounter und Supermärkte wollen, dass du möglichst viel bei ihnen einkaufst. Dazu werden alle erdenklichen Tricks verwendet. Wir zeigen sie dir in diesem Video.

Manchmal hat man das Gefühl, dass hinter den verschlossenen Türen von Lidl, Edeka, Rossmann und Co. einiges los ist, was wir Kunden gar nicht mitbekommen oder auch nicht mitbekommen sollen.

So ist es womöglich auch in diesem Fall. Was jetzt ans Licht kommt, wird einige Verbraucher schwer enttäuschen.

Lidl, Edeka, Rossmann und Co.: Der Kassenbon verrät alles

Ob Payback, Deutschlandcard oder eine App des jeweiligen Marktes. Wir alle kennen die beliebten Bonusprogramme bei Lidl, Edeka, Rossmann und Co. Sparfüchse nutzen sie regelmäßig, um möglichst viel Geld zu sparen. Doch klappt das wirklich? Die Preisvergleichs-App Smhaggle hat im gesamten letzten Jahr exklusiv für das „Handelsblatt“ 3,5 Millionen Kassenbons analysiert. Dabei kam Unglaubliches ans Licht!

Denn dafür, dass man hier jede Menge Daten von sich und seinem Einkaufsverhalten preisgibt, ist die Ersparnis am Ende wirklich gering: „So sparen Verbraucher durch die Teilnahme an einem der Bonusprogramme von Lidl, Edeka, Rewe und anderen im Schnitt jeweils weniger als ein Prozent ihrer Ausgaben“, lautet das Fazit. Als Beispiel wird unter anderem die Lidl-Plus-App aufgeführt, wie „RTL.de“ berichtet. Diese soll mit 0,99 Prozent bei der Reduzierung der Ausgaben noch am besten abschneiden.

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Netto liege dagegen bei nur 0,19 Prozent. Auch die Ergebnisse von Payback (0,11 Prozent Ersparnis) und Deutschlandcard (0,05 Prozent Ersparnis) sind erschreckend. Auf Anfrage des „Handelsblatt“ hieß es von Rewe, dass die jeweiligen Ersparnisse stark vom Nutzungsverhalten der Kunden abhängen.

So sieht es bei den Drogerien aus

Bei „Rossmann“ konnte man sich die Ergebnisse nicht wirklich erklären, da die Kunden rundum zufrieden mit der Markt-App wären. Die Drogeriemarktkette „dm“ spricht dagegen noch von weiteren Vorteilen. Die dm-App wäre ein smarter Einkaufsbegleiter, mit dem man alle wichtigen Infos zu Produkten und Services auf einen Blick hat.


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Zusammengefasst kann gesagt werden: Die Kunden hätten sich wahrscheinlich mehr von den Bonusprogrammen erhofft. Doch Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist. Zudem muss erwähnt werden, dass die besagte Analyse nicht die perfekte Nutzung aller Programme in Kombination ausgewertet hat. Hier ging es nur darum, was am Ende auf dem Kassenbon abgezogen wurde.

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