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Türkei-Urlaub: Familie bricht Reise wegen Hygiene-Mängeln ab – und hat jetzt richtig Ärger

Der Türkei-Urlaub ging anders aus als erwartet, angeblich wegen mangelnder Hygiene. Doch der Versuch dagegen vorzugehen endete mit viel Ärger.

u00a9 IMAGO/ZUMA Wire

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Der Türkei-Urlaub lief für eine Familie nicht so wie geplant und sie musste diesen vorzeitig abbrechen und nach Deutschland zurückkehren. Jedoch wurde die Schuld dafür dem Hotel gegeben, angeblich wegen mangelnder Hygiene. Der Versuch, das Hotel auf Schadenersatz und Rückerstattung anzuklagen, ging jedoch anders aus als erwartet.

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Lange freute sich die Familie auf ihren Türkei-Urlaub, doch der Traumurlaub stellte sich schnell als nicht so wie erhofft heraus. Die Familie buchte eine einwöchige Pauschalreise nach Antalya. Wie „T-Online“ berichtet, kostete die komplette Reise 3.922 Euro. Doch bereits bei der Ankunft wurde die Familie stutzig.

Türkei-Urlaub: Familie beklagt Hygiene

Laut Eigenaussage entdeckte die Familie, dass sich in der Nähe des Pools Erbrochenes befand, das nicht beseitigt wurde. Ebenfalls wurde mitgeteilt, dass etwas an dem Essen im Hotel komisch war. Allgemein soll das Essen keinen frischen Eindruck gemacht haben und die Ei- und Fischgerichte erschienen anscheinend beinahe roh und nicht zum Verzehr geeignet. Der Türkei-Urlaub hatte schon von Beginn an keinen guten Start.

Die Familie erklärte, dass das Hotel dafür verantwortlich sei, dass die gesamte Familie an Magen-Darm-Problemen litt. Ebenfalls wurde angegeben, dass auch andere Gäste in dem Hotel an denselben Symptomen erkrankten. Die Familie war gezwungen, den lang ersehnten Türkei-Urlaub abzubrechen und nach Hause zurückzukehren, um sich auszukurieren.

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Dies ließ man jedoch nicht auf sich sitzen und die Familie verklagte das Hotel vor dem Amtsgericht München auf Schadensersatz und Rückzahlungsansprüche. Wie München. Die Familie forderte einen Schadenersatz von knapp 4.000 Euro für den versauten Türkei-Urlaub. Das Hotel bestritt jedoch alle Anschuldigungen und betonte, dass sowohl die Hygiene als auch das Essen den versprochenen Standard erfüllen.

Hotel bestreitet Anschuldigungen

Das Amtsgericht wies die Klage der Familie zurück und begründete diese Entscheidung damit, dass der Kläger keine ausreichenden Beweise vorlegen konnte. Es wurde nicht bewiesen, dass das Hotel die Krankheit der Familie verursacht hatte. Einen Virus kann man sich überall einfangen. Ebenfalls konnte die Familie die angeblichen mangelnden hygienischen Zustände nicht beweisen.


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Die Entscheidung des Gerichts ist rechtskräftig, denn es konnte kein Zusammenhang zwischen dem geplatzten Türkei-Urlaub und dem Hotel in Antalya hergestellt werden. Die Familie bleibt jetzt auf jeglichen Kosten alleine sitzen, sowohl für die Reise als auch für die Klage.