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US-Amerikaner stutzt nach Lidl-Einkauf – jeder deutsche Kunde kennt dieses Problem

Für uns deutsche Lidl-Kunden ist es schon Alltag – doch dieser US-Amerikaner war bei seinem Einkauf doch sehr irritiert.

© IMAGO/mix1

NoName-Produkte von Lidl und Aldi: Wer steckt wirklich dahinter?

Wer auch regelmäßig nach preiswerterer No-Name-Ware aus Discounter und Supermarkt schaut, weiß vielleicht schon, dass hinter den meisten Billigprodukten große Markenhersteller stecken. Wie man sie erkennen kann und konkrete Beispiele haben wir im Video zusammengestellt.

Kulturschocks sind für die Betroffenen häufig erst einmal unangenehm – doch man kann sie auch wunderbar auf die Schippe nehmen. Diese Devise verfolgt auch der Influencer „ryaneatss“, ein US-Amerikaner, der seinen Lebensalltag in Deutschland für Social Media dokumentiert.

Dabei spricht er über all die kleinen Alltagsbeobachtungen, die ihm als US-Amerikaner in Deutschland so auffallen. Wie der Nickname „ryaneatss“ andeutet, geht es dabei vor allem um kulinarische Unterschiede – häufig probiert Ryan typisch deutsche Spezialitäten und bewertet diese auf seiner persönlichen Geschmacksskala.

+++ US-Amerikaner läuft an deutscher Lidl-Filiale vorbei – und fällt aus allen Wolken +++

Seit etwa anderthalb Jahren lebt Ryan nun in Deutschland. Doch nach seinen Einkäufen bei Lidl fiel ihm in den letzten Monaten immer wieder ein Detail auf, über das er unbedingt auf seinem Kanal sprechen muss. Und jeder Deutsche weiß sofort, worum es geht.

US-Amerikaner kauft bei Lidl ein

Ryan ist in seiner Zeit in Deutschland ein echter Lidl-Fan geworden. Vor allem die Mineralwasser-Eigenmarke „Saskia“ hat es ihm angetan. Doch „die europäischen Wasserflaschen“, wie er sie nennt, haben seit einiger Zeit eine Eigenheit, die der US-Amerikaner einfach nicht übersehen kann.

Die Rede ist natürlich von den „Tethered Caps“ – die Plastikdeckel auf PET-Flaschen und Tetra-Packs, die laut EU spätestens seit dem 1. Juli 2024 überall fest am jeweiligen Verschluss befestigt sein müssen. Der Grund: Die Deckel sollen nicht mehr achtlos abgetrennt und womöglich – wenn man unterwegs etwas trinkt – in irgendwelchen Gebüschen entsorgt werden. So bleibt der Deckel nun bei der Pfandrückgabe oder im Müll an der Flasche dran und kann einfach mit recycelt werden.



Doch bei vielen stößt der befestigte Deckel auf Kritik. Er störe beim Trinken aus der Flasche, beklagen einige Kunden – oder er klappt sich wieder zurück vor die Öffnung, wenn man etwas einschenken will. Doch wie kommt das Konzept bei US-Amerikaner Ryan an?

US-Amerikaner verdutzt wegen „Tethered Caps“

Der Influencer schreibt auf Instagram: „Ich habe mit diesen (Deckeln, Anm. d. Red.) eine Liebe/Hass-Beziehung.“ Im Video nimmt er erst einmal einen Schluck Wasser und gesteht dann: „Manchmal mag ich die wirklich nicht, manchmal liebe ich es.“

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Während er verdutzt an dem befestigten Deckel herumspielt, erzählt er weiter: „Ich glaube, ich habe in den USA noch nie Wasserflaschen gesehen, die so etwas haben. Als ich das zum ersten Mal in Europa erlebt habe, habe ich die Flasche geöffnet und gedacht, das sei ein Fehler in der Matrix.“

„Ich war sehr verwirrt“, gesteht er – und fügt hinzu: „Und es ist manchmal gar nicht so leicht, den Deckel zu entfernen.“ Dabei zerrt er zur Veranschaulichung an dem Plastikdeckel. Dass die Befestigung eben genau dafür da ist, den Deckel NICHT zu entfernen, scheint er noch nicht verstanden zu haben – doch seine aufmerksamen Zuschauer weisen ihn in den Kommentaren reihenweise darauf hin.