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Katarina Barley (SPD) verkündet großen Plan: „Wir wollen das Deutschland-Ticket für Europa“

Die SPD setzt vor der Europawahl 2024 auf die Bahn – und das grenzüberschreitend. Spitzenkandidatin Katarina Barley sagt uns, was sie plant.

Barley mit Forderung im Europawahlkampf
u00a9 IMAGO / Pond5 Images, IMAGO / epd

Europawahl 2024: Interview mit der SPD-Spitzenkandidatin Katarina Barley

Zur bevorstehenden Europawahl haben wir einige Fragen an die SPD-Spitzenkandidatin Katarina Barley.

Die SPD verkündet im Wahlkampf vor der Europawahl 2024, dass sie die EU zu einer Mobilitätsunion machen will. Grenzüberschreitende Nachtzüge sollen eine klimafreundlichere und günstigere Alternative zu Flugzeugen werden, heißt es im Wahlprogramm. Im Gespräch mit unserer Redaktion geht Spitzenkandidatin Katarina Barley näher darauf ein.

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Dabei spricht sie auch an, welche Herausforderungen noch zu meistern sind, denn all das sei „nicht morgen machbar“.

Noch viele Hindernisse im europäischen Bahnnetz

„Wir haben zum Teil verschiedene Spurbreiten, wir haben verschiedene Antriebsarten, wir haben verschiedene Bahnsteighöhen“, zählt die SPD-Spitzenfrau auf. Die Politik müsse sich das Ziel setzen, all das anzugehen, denn von allein passiere das nicht.

Die Rheinland-Pfälzerin betont, dass ihr das als Mensch, der selbst in einer Grenzregion lebt, ein besonderes Anliegen ist. Neben der technischen Angleichung der Bahnsysteme gehe es auch ums Thema Service.

Barley: „Ich reise ja viel ins europäische Ausland und es ist unglaublich schwierig, diese Tickets zu buchen. Zum Teil geht es nicht online.“ Das könne in Zeiten der Digitalisierung nicht sein. Deswegen brauche es eine europaweite Ticket-App im öffentlichen Auftrag, fordert sie.

Barley macht Mobilität zum Wahlkampfthema zur Europawahl 2024

Das deutsche Erfolgsmodell eines Deutschland-Tickets wünscht sich Barley für ÖPNV-Pendler auch grenzüberschreitend. Darüber hinaus einmalig ein kostenloses Interrail-Ticket für alle 18-Jährigen. „Mobilität ist wichtig, damit Menschen sich kennenlernen und damit diese Europäische Union eine gute Zukunft hat.“


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Zu ambitionierte Visionen von Katarina Barley und ihren Genossen? Derzeit scheitert schon die Deutsche Bahn oft an der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Kann das also über noch weitere Strecken zwischen EU-Ländern funktionieren? Die SPD strebt jedenfalls, parallel zum „Deutschlandtakt“, einen „Europatakt“ an – also eine bessere Anbindung und Pünktlichkeit.