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Newsblog zur Europawahl: Deutschland tief in zwei Hälften gespalten – AfD siegt wie Trump

Europawahl 2024: Die Ergebnisse sind da! In diesem News-Blog erfährst du alles rund um den Wahlausgang in Deutschland und Europa.

Europawahl 2024
© IMAGO/Bihlmayerfotografie

EU-Wahl: Keine 5-Prozent-Hürde - diese Kleinparteien haben eine Chance

Bei der EU-Wahl 2024 haben diese Kleinparteien eine Chance.

Wahlsonntag in Europa! Mit Spannung wurde der Ausgang der Europawahl in Deutschland erwartet. Nun liegen die Ergebnisse vor – AfD, BSW, Union und Volt jubeln.

In diesem Newsblog zur EU-Wahl bleibst du aktuell auf dem Laufenden!

Europawahl 2024: Newsblog mit allen aktuellen Infos

+++ Zum Aktualisieren hier klicken +++

13.10 Uhr: AfD schmeißt Krah aus der EU-Fraktion

Nach der Wahl wird aufgeräumt – Maximilian Krah steht bei der AfD im Abseits. Wie er reagierte, >>> liest du hier.

10.50 Uhr: AfD „trumpt“ sich zu 15,9 Prozent

Skandale, brisante Enthüllungen, Ermittlungen der Justiz – was interessiert das die AfD-Wähler? Ähnlich wie bei Donald Trump in den USA perlte alles ab von der AfD. Am Ende holt sie ein Rekordergebnis! >>> in diesem Kommentar steht mehr

10.40 Uhr: Deutschland ein zweigeteiltes Land

Die AfD und die BSW sind vor allem Ost-Phänomene. Die AfD dominiert bei der EU-Wahl fast den kompletten Osten, die Union ist in nahezu allen Wahlkreisen im Westen, Norden und Süden stärkste Kraft geworden.

AfD dominiert Ostdeutschland bei der Europawahl
Europawahl 2024: Ostdeutschland ist AfD-blau. Credit: dpa/ J. Reschke, Redaktion: J. Schneider

10.22 Uhr: Erst und Jungwähler-Fiasko für Ampel-Parteien

Erstwähler-Fiasko für Grüne und SPD. Beide Parteien setzen sich seit langer Zeit für ein niedriges Wahlalter ein. Doch die Jugend wählte anders! >>> mehr dazu hier.

Montag, 10. Juni, 6.30 Uhr: Vorläufiges Ergebnis zur Europawahl

Das vorläufige amtliche Endergebnis ist da. Die SPD ist noch unter 14 Prozent gerutscht, die FDP etwas klarer über der 5-Prozent-Hürde. Jubel bei Volt: Die Europapartei gewinnt drei Mandate (+2). Die Satirepartei Die Partei kann zwei Mandate gewinnen.

StimmenSitzverteilung
CDU/CSU30,0 %29
AfD15,9%15
SPD13,9%14
Grüne11,9%12
BSW6,2%6
FDP5,2%5
Linke2,7%3
Freie Wähler2,7%3
Volt2,6%3
Die Partei1,9%2
Tierschutz1,41
ÖDP0,6%1
PdF0,6%1

Sonntag, 9. Juni, 22.25 Uhr: CSU-Chef Söder fordert Neuwahlen und Ampel-Ende

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert im ZDF-„heute journal“ Neuwahlen nach dem Vorbild von Macron in Frankreich. Er verweist auch auf die Entscheidung von Gerhard Schröder 2005 nach dem SPD-Wahldebakel in NRW.

22.11 Uhr: Kommentar zu Realitätsverweigerung der Scholz

Obwohl es auch seine Niederlage ist, schwebt Olaf Scholz weiter über den Dingen. Dabei haben die Wähler längst fertig mit seiner Regierung. Ein Kommentar zum Wahlausgang.

21.38 Uhr: Rutscht die SPD sogar unter die 14-Prozent-Marke

Die Hochrechnungen am EU-Wahlabend bringen ein immer klareres Ergebnis. Nach den jüngsten ARD-Zahlen liegt die SPD nur noch bei 13,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 65 Prozent – eine deutlich Steigerung im Vergleich zu 2019 (61,4 Prozent).

21.23 Uhr: Neuwahlen in Frankreich nach Rechtsrutsch

Nach der Niederlage seines Mitte-Lagers bei der Europawahl löst Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die französische Nationalversammlung auf. Macron kündigte am Sonntagabend Neuwahlen in zwei Wahlgängen am 30. Juni und 7. Juli an. „Ich kann also am Ende dieses Tages nicht so tun, als ob nichts geschehen wäre“, so Macron.

Die rechtsnationale Partei Rassemblement National um Marine Le Pen hat die EU-Wahl in Frankreich Hochrechnungen zufolge klar gewonnen. Die europaskeptische Partei kam demnach auf 31,5 bis 32,3 Prozent der Stimmen, Macrons proeuropäisches Lager auf nur etwa 15,2 bis 15,4 Prozent. Die Sozialisten landeten den Hochrechnungen zufolge mit 14 bis 14,2 Prozent knapp hinter Macrons Mitte-Block auf Platz drei. Die rechtsextreme Partei Reconquête kam auf 5,3 bis 5,5 Prozent.

20.53 Uhr: Wieso schnitt die AfD so stark ab

Trotz aller Skandale rund um die Spitzenkandidaten Maximilian Krah und Petr Bystron kam die AfD auf ein Rekordergebnis. Die AfD wurde stärkste Kraft in Ostdeutschland, war besonders bei Männern stark und auch bei Jungwählern. >>> Mehr Zahlen und Analysen dazu hier!

20.12 Uhr: Grüne sind europaweit die großen Verlierer bei Europawahl

Der europaweite Trend zeigt, dass die rechten Fraktionen ID und EKR rund ein Fünftel der Mandate gewinnen konnten. Laut einer ARD-Hochrechnung könnten die Grünen 19 Mandate verlieren und nur noch auf 53 Sitze kommen. Auch die Liberalen dürften deutlich verlieren und auf rund 87 Sitze kommen (-15).

Die Sozialdemokraten, Sozialisten und Kommunisten müssen leichte Verluste hinnehmen. Die christdemokratische EVP dürfte das Niveau halten können.

18.36 Uhr: Erste Hochrechnung – kleine Parteien räumen ab

Vor allem jüngere Wähler stimmten für kleineren Parteien. Davon profitierte insbesondere Volt, die auf drei Mandate im EU-Parlament kommen könnte. Die Satirepartei Die Partei könnte erneut zwei Sitze gewinnen mit 1,8 Prozent. Die Piraten allerdings gehen mit 0,5 Prozent unter und könnten ihren Sitz verlieren. Mehr zu den Ergebnissen der kleinen Parteien >>> liest du hier.

+++ Lesenswert: Europawahl: Erstwähler-Ergebnis schockiert Deutschland – „Verkorkste Generation“ +++

18.22 Uhr: AfD offenbar mit Union stärkste Partei bei Jungwählern

Laut ARD-Zahlen wurde die AfD bei Jungwählern (16-24 Jahre) zusammen mit CDU/CSU mit 17 Prozent die stärkste Partei. Die Grünen kommen in dieser Gruppe nur auf 11 Prozent, die SPD gar nur auf 9 Prozent. Linke, FDP und BSW holen jeweils 6 Prozent.

Auch bei den Wählerinnen und Wählern zwischen 25-34 Jahre liegen AfD und Union mit 18 Prozent gleichauf. Bei jenen zwischen 35-44 Jahren kommt die Partei gar auf 21 Prozent.

Auch europaweit gibt es einen Rechtsruck, insbesondere in Österreich und in den Niederlanden.

18.10 Uhr: CDU-Linnemann fordert von Scholz die Vertrauensfrage im Bundestag

Angesichts der Wahlniederlage der SPD fordert CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann im ARD-Interview, dass Kanzler Scholz die Vertrauensfrage stellen soll. Er stellt in Frage, ob der Kanzler noch eine ausreichende Legitimation hat, um weiter zu regieren.

18 Uhr: Prognosen von ARD und ZDF zur EU-Wahl sind da

CDU/CSUSPDGrüneAfDFDPLinkeBSW
ARD29,5%14%12%16,5%5,02,85,5
ZDF30%14%12,5%16%5%3%6%
Erste Prognosen zur Europawahl 2024

Bei den kleinen Parteien konnte Volt laut ARD-Prognose 2,8 Prozent holen.

Die Union ist also Wahlgewinner, bleibt aber möglicherweise unter 30 Prozent. Die Kanzler-Partei SPD erlebt also eine herbe Niederlage. Die FDP kämpft um die symbolische 5-Prozent-Hürde. Die Wagenknecht-Partei BSW schafft aus dem Stand bis zu 6 Prozent (laut ZDF). Die Grünen erleben eine bitteren Absturz im Vergleich zur Europawahl 2019.

17.10 Uhr: Rechtsruck in Österreich – FPÖ klar Wahlsiegerin

Der europaweit befürchtete Rechtsruck, also das Erstarken der Rechtsaußen-Parteien bei der Europawahl 2024, scheint sich in Österreich bereits zu bewahrheiten. In der 17-Uhr-Prognose liegt die FPÖ mit 27 Prozent klar auf Platz ein und würde fast zehn Prozentpunkte dazugewinnen. Damit könnte die FPÖ ihre Mandate auf sechs verdoppeln.

Um den zweiten Platz kämpfen ÖVP (mit erheblichen Wahlverlusten) und SPÖ, die Grünen stürzen ab. Ob auch die AfD in Deutschland mitziehen kann, wird sich in einer knappen Stunde zeigen.

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17.20 Uhr: Ganz andere Uhrzeiten für ARD-Talk von Caren Miosga am Wahlabend

Wer am Abend Analysen zum Wahlausgang bei Caren Miosga anschauen will und wie sonst auch um 21.45 Uhr einschaltet, wird perplex sein. Die ARD-Talksendung läuft zu zwei (!) ganz anderen Uhrzeiten >>> hier alle Details dazu!

16.35 Uhr: Polizei-Einsätze in NRW-Wahllokal

In mehreren Wahllokal im Ruhrgebiet gab es am Sonntag einen Polizei-Einsätze. Die Stadt Bottrop spricht von einem „Schreck am Morgen der Europawahl“ >>> weitere Details zu den Hintergründen liest du hier.

16.05 Uhr: Nicht nur Europawahl – acht Bundesländer wählen noch mehr

In acht Bundesländern finden am Sonntag parallel zur Europawahl auch Kommunalwahlen statt. Darunter auch in Baden-Württemberg, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und im Saarland. In Thüringen finden die Stichwahlen zu den Landrats- und OB-Wahlen statt >>> mehr dazu hier auf Thüringen24.de.

14.40 Uhr: Erster Trend zeichnet sich ab – deutlich mehr Interesse?

Ein erster Trend zeichnet sich ab – und der ist positiv! Die Wahlbeteiligung könnte in diesem Jahr über dem Niveau von 2019 liegen. Damals gaben 61,4 Prozent der Wahlberechtigten in Deutschland ihre Stimme ab, 2014 waren es sogar nur 48,1 Prozent.

Doch aus mehreren Städten gibt es nun Meldungen, dass das Interesse in diesem Jahr höher liegen könnte, möglicherweise auch aufgrund vieler Briefwähler. So meldete Leipzig um 14 Uhr eine Wahlbeteiligung von 52,3 Prozent – zehn Prozentpunkte über dem Niveau vor fünf Jahren. In Essen nahmen bis zu dieser Uhrzeit 48,2 Prozent an der Europawahl teil – ein Plus von 12 Prozent.

Bis 14 Uhr machten nach Angaben von Bundeswahlleiterin 32,3 Prozent der Wahlberechtigten von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Dabei waren die Briefwahlstimmen nicht berücksichtigt. 2019 waren es bis 14 Uhr nur 29,4 Prozent

14:30 Uhr: Unwetter überflutet Wahllokale in Österreich

Während die Europawahl in Deutschland recht unspektakulär verläuft, sorgten schwere Unwetter im Nachbarland Österreich für Überschwemmungen, die auch den Ablauf der Wahl kurzzeitig behinderten. Mehrere Wahllokale waren nicht mehr zugänglich oder wurden sogar zerstört. Die zuständigen Stadtverwaltungen reagierten nach eigene Angaben „sehr rasch“ und verlegten die Wahllokale.

Die letzten Umfragen vor der Europawahl

FGW
(ZDF)
IpsosINSA
(Bild)
CDU/CSU30%30%329%
SPD14%15%14%
AfD14%14%16%
Grüne14%15%13%
FDP4%5%4%
BSW7%7%7%
Linke3%3%3%
Forschungsgruppe Wahlen fürs ZDF (5.-6. Juni), Ipsos (ohne Auftraggeber, 29. Mai-5. Juni) INSA für Bild (30.-31. Mai)

14.10 Uhr: Wahlkämpfer der Grünen aus dem Nichts attackiert

Wie am Sonntag bekannt wurde, gab es zum Abschluss des Wahlkampfes noch einen brutalen Angriff auf ein Mitglied der Grünen in Köln. Mehr zum Vorfall liest du hier >>>

12.34 Uhr: Erste Zwischenbilanz – „Bisher normal und gut“

Trotz kleinerer Pannen wie in Essen sei der Beginn der Europawahl reibungslos verlaufen, sagte Bundeswahlleiterin Ruth Brand. „Bisher haben wir keine Nachrichten von den Landeswahlleitungen, dass es relevante Störungen gibt. Also aus unserer Sicht läuft sie bisher normal und gut“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

11.12 Uhr: Wahl-Panne im Ruhrgebiet

Kaum hat die Wahl begonnen, macht auch schon die Nachricht von der ersten Panne die Runde. In Essen mussten Wahlhelfer sofort beim Wahlamt Alarm schlagen. Was dahinter steckt, liest du hier >>>

8 Uhr: Wahllokale öffnen – zuvor gab es schon Briefwahl-Boom

Die Niederländer machten bereits am Donnerstag den Auftakt, nun sind auch die Deutschen aufgerufen, in den Wahllokalen ihre Stimmen abzugeben. Wobei viele zuvor schon die Briefwahl nutzten.

+++ Mehr auf der Themenseite zur Europawahl +++

Der Andrang auf die Briefwahl ist in vielen Region klar gestiegen. So informierte Hamburg Anfang der Woche, dass bereits 27 Prozent der Wahlberechtigten Briefwahlunterlagen beantragt hatten. Der MDR meldete einen ähnlichen Trend für Sachsen. Allein in Dresden sei die Zahl der Briefwähler im Vergleich zur Europawahl 2019 um mehr als 60 Prozent gestiegen!

+++ Gut zu wissen: Wie läuft die Europawahl ab? Alles, was du zum Ablauf wissen musst +++

Für die 18-Uhr-Prognose bei ARD und ZDF, die jeweils kurz vor der ersten Hochrechnung genau pünktlich ausgestrahlt wird, ist der Briefwähler-Boom eine große Herausforderung (hier liest du mehr darüber).

7.45 Uhr: Europa-Wahlkampf geht ruppig zu Ende – Scholz-Auftritt massiv gestört

Bundeskanzler Olaf Scholz wurde beim SPD-Wahlkampfabschluss in Duisburg bei einer Rede vor propalästinensischen Demonstranten massiv gestört. Laut Polizei kam es zu einer nicht angemeldeten Demo am Rande der SPD-Veranstaltung, bei der Bengalisches Feuer und Rauchtöpfe gezündet wurden. Die Polizei habe daraufhin mit einer Hundertschaft die Personalien von insgesamt 84 beteiligten Personen festgestellt. Es seien Strafverfahren wegen der nicht angemeldeten Versammlung und wegen des Zündens von Pyrotechnik erstattet worden (>>> hier alle Einzelheiten in einem separaten Artikel)

FDP-Spitzenkandidatin Marie-Agnes Strack-Zimmermann legte sich derweil bei einer Kundgebung ihrer Partei am Donnerstag auf dem Düsseldorfer Schadowplatz mit einem lautstarken Gegendemonstranten an. Sie blaffte ihn an: „Weißt du was, du Dödel. Komm doch her und leg dich hier mit mir an! Dazu hast du aber nicht den Hintern in der Hose!“

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Der Wahlkampf in Deutschland war insgesamt geprägt von den Skandalen um den AfD-Spitzenkandidaten Maximilian Krah sowie um den zweiten Listenplatz-Kandidaten Petr Bystron. Zudem war Gewalt gegen Wahlkämpfer und Andersdenkende ein sehr präsentes Thema in den vergangenen Wochen. Traurige Höhepunkte waren zum einen, dass SPD-Europawahl-Kandidat Matthias Ecke in Dresden krankenhausreif geschlagen wurde. Zum anderen bestürzte der Messeranschlag in Magdeburg auf Islamkritiker Michael Stürzenberger die Bundesrepublik, insbesondere weil ein 29-jähriger Polizist sein Leben verlor.

Auch im Ausland spielte Gewalt gegen Politiker und politische Gegner zuletzt eine Rolle. Erst am Freitag wurde die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen in der Innenstadt von Kopenhagen angegriffen und leicht verletzt. Schockierend war auch das Attentat auf den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico am 15. Mai. Er überlebte nur dank Notoperationen.

7.30 Uhr: Merz will „Denkzettel“-Wahl für die Ampel

In einer E-Mail an CDU-Unterstützer und Interessierte rief Parteichef Friedrich Merz zur Teilnahme an der Europawahl auf und warb für die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die Wähler könnten „mit ihrer Wahl für Kontinuität in Europa auch einen klaren Denkzettel an die Adresse der Ampel in Berlin verbinden“.

+++ Passend dazu: Europawahl: Söder vergleicht von der Leyen mit BVB! +++

In allen Umfragen vor der Wahl lagen CDU/CSU klar mit rund 30 Prozent an der Spitze, die Ampel-Parteien könnten tatsächlich bittere Verluste im Vergleich zur Europawahl 2019 hinnehmen müssen.


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Mit Spannung wird das Abschneiden der Partei von Sarah Wagenknecht, BSW, bei ihrer ersten großen Wahl erwartet. In den jüngsten Umfragen lag sie bei 6-7 Prozent. Die AfD könnte im Vergleich zum Umfragehoch 2023 schwach abschneiden und möglicherweise hinter der SPD und den Grünen lediglich vierte Kraft werden. Die Kleinpartei Volt könnte DIE Überraschung des Abends werden und lag zuletzt schon bei 3 Prozent in einer ZDF-Umfrage. Bei der Europawahl gibt es keine 5-Prozent-Hürde.