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Tschechien – Türkei: Fans schäumen wegen dieser Szene vor Wut

Bei der Partie zwischen Tschechien und der Türkei sind die Fans außer sich vor Wut. Grund dafür ist eine Schiedsrichter-Entscheidung.

© IMAGO/Justus Stegemann

Türkei-Fans geben Deutschen Tipps, wie sie besser Stimmung machen können

Wir haben uns in Dortmund bei Fans der Türkei umgehört und sie gefragt, wie Deutschland-Fans bei der Heim-EM für bessere Stimmung sorgen können. Was sie gesagt haben, sehr ihr im Video.

In der zurückliegenden Fußball-Saison sorgten sowohl der VAR als auch die Schiedsrichter für mächtig Aufregung und wütende Fans. Das hat sich bei dieser Europameisterschaft nicht geändert. Das bekamen auch die Fans beim dritten Gruppenspiel zwischen Tschechien und der Türkei zu spüren.

Eine Entscheidung erhitzte die Gemüter bei Tschechien – Türkei. Im Mittelpunkt: Schiedsrichter Istvan Kovacs. Schon in der ersten Halbzeit sorgte er für wütende Zuschauer.

Tschechien – Türkei: Harte Schiedsrichter-Entscheidung

Was war passiert? Zunächst alles der Reihe nach. Tschechien-Star Antonin Barak bekam gegen die Türkei schon nach elf Minuten die Gelbe Karte, weil er Kadioglu an der Mittellinie am Trikot zu Boden gezogen hat. Nur neun Zeigerumdrehungen später war der Mittelfeldspieler erneut im Fokus.

Barak wird von Hakan Calhanoglu und Salih Özcan attackiert und stempelt den Dortmunder dann im Zweikampf. Der rumänische Schiedsrichter Istvan Kovacs blieb konsequent und zeigte ihm direkt seine zweite Gelbe Karte. Die Tschechen waren außer sich vor Wut.

Weder Barak noch sein Trainer Ivan Hasek konnten die Entscheidung des Unparteiischen nachvollziehen. Nach nur 20 Minuten war das tschechische Team in Unterzahl.

Fans außer sich vor Wut

Generell war es ein hitziges Duell zwischen Tschechien und der Türkei. Der Platzverweis machte es Schiedsrichter Kovacs jedenfalls nicht einfacher. In den sozialen Medien wüteten die Fußballfans über die Entscheidung des Spielleiters. „Das ist wirklich ein Witz. War ja nicht die einzige Fehlentscheidung des Schiris“, „Wie kann so ein Schiedsrichter bei einer EM ein Spiel pfeifen?“ und „Unterirdische Schiri-Leistung heute. Der darf eigentlich kein Spiel mehr pfeifen“, heißt es in den Kommentaren.


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Besonders brisant: Nur wenige Minuten danach hätte Türkeis Kenan Yildiz ebenso vom Platz fliegen können. In der 37. Minute legte er sich den Ball zu weit vor und stieg dann Hranac heftig auf den Knöchel. Dafür sah er bereits gelb. Nur wenige Sekunden nach seiner Verwarnung ging er in einem Kopfballduell gegen Coufal mit dem Ellbogen zu Werke und traf den Tschechen im Gesicht. Er hatte Glück, denn Kovacs bewertete die Szene anders.