Auf der Lieblingsstrecke seines Vaters roch es lange nach einem Triumph für Mick Schumacher. Doch beim 6-Stunden-Rennen von Spa sollte es am Ende doch „nur“ für das Podium reichen. Gleich zwei Dramen spielten dabei der Konkurrenz in die Karten.
Von Platz 6 gestartet, lieferte Mick Schumachers Alpine-Team in der WEC eine fulminante Aufholjagd, führte das Rennen lange an. Dann aber wurde es gleich doppelt bitter. Am Ende blieb in Spa nur Rang 3.
Mick Schumacher: Spa-Sieg verpasst
Bis er wieder die Chance in der Formel 1 bekommt, fährt „Schumi Junior“ in der Langstrecken-WM. Ein Sieg auf dem legendären Kurs im belgischen Spa-Francorchamps wäre nicht nur sein erster in der WEC gewesen, sondern auch ein mustergültiges Bewerbungsschreiben für die Formel 1 und obendrein eine perfekte Generalprobe für das Highlight der Rennserie – die „24 Stunden von Le Mans“.
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Doch es sollte nicht sein. Ausgerechnet in Schumachers Stint erlitt das Auto 82 Minuten vor Schluss einen schleichenden Plattfuß, der die Siegchancen dahinschmelzen ließ. Bis zur Zielflagge lauerte Mick noch auf Rang 2, denn dem dort positionierten Ferrari von Nicklas Nielsen ging das Benzin aus.
Plattfuß verhindert Triumph
Doch auch dieses Drama ging zu Ungunsten von Mick Schumacher aus. Mit null Prozent Rest-Benzin rettete sich Nielsen ins Ziel und bescherte Ferrari einen Doppelsieg. Alpine blieb immerhin das Podium und viele Schulterklopfer für ein respektables Rennen, das mehr als Rang 3 verdient hätte.
Auch spannend:
Nun geht es in Richtung Saison-Highlight. Spa war das letzte Rennen vor den legendären „24 Stunden von Le Mans“. Die steigen vom 14. auf den 15. Juni und bieten den Fahrern das größte Rampenlicht, das die WEC zu bieten hat. Ein Sieg dort wäre nun wirklich das perfekte Bewerbungsschreiben für eine Rückkehr in die Formel 1. Ein Platz könnte bald frei werden. Hier mehr dazu.