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Berliner Halbmarathon: Favoritin verpasst ersten deutschen Sieg nach 15 Jahren

Am Sonntag hat der alljährliche Berliner Halbmarathon stattgefunden. Eine Favoritin hat nur knapp den deutschen Sieg verpasst!

Berlin
© IMAGO/Andreas Gora

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Am Sonntag hat der Berliner Halbmarathon stattgefunden. Auch in diesem Jahr konnte das bedeutende Laufevent zehntausende Laufbegeisterte aus aller Welt in die Hauptstadt locken. Dort haben sie bei sommerlichen Temperaturen auf einer Route quer durch Berlin ihr Bestes gegeben.

Den meisten Teilnehmern geht es gar nicht ums Gewinnen. Für sie lautet das Motto „Dabei sein ist alles“. Professionelle Läufer hingegen versuchen ihr Können unter Beweis zu stellen, um als Erstes über die Ziellinie am Brandenburger Tor zu laufen. Dort wartet dann ein Platz auf dem Podest auf sie. Eine deutsche Läuferin hat mit ihrem Ergebnis überrascht.

Berlin: So viele haben am Halbmarathon teilgenommen

Rund 39.000 Läufer haben am Sonntag (7. April) am Berliner Halbmarathons teilgenommen. Die Strecke ist exakt 21,0975 Kilometer lang. Die Länge des Marathons (42,195 Kilometer) wurde 1908 in London festgelegt, weil eine englische Prinzessin den Marathon-Start von ihrem Fenster im Windsor-Palast aus verfolgen wollte.


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In Berlin verläuft die Route des Halbmarathons an den markantesten Orten der Stadt vorbei. Gestartet wird auf der Straße des 17. Juni, dann geht es in Richtung Schloss Charlottenburg, über den Kurfürstendamm und Potsdamer Platz bis zum Ziel am Brandenburger Tor.

Nur knapp den Sieg verpasst

Dort ist am Sonntag die deutsche Favoritin Melat Yisak Kejeta beim Halbmarathon in Berlin auf das Podest der Frauen gelaufen. Sie hat nur knapp den ersten deutschen Sieg bei den Frauen in der Hauptstadt verpasst. Den hat zuletzt Sabrina Mockenhaupt im Jahre 2009 gewonnen.

Mit einer unglaublichen Zeit von 1:07:26 Minuten musste sich Kejeta den Äthiopierinnen Ftaw Zeray (1:07:22) und Tekle Muluat (1:06:53) geschlagen geben.


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Bei den Männern lief Samuel Fitwi (Trier) in persönlicher Bestzeit von 1:01:33 Stunden auf Platz neun und war damit bester Europäer. Sieger Daniel Simiu Ebenyo aus Kenia (59:30 Minuten) war rund zwei Minuten schneller. (mit dpa)