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Köpenick: Mann von Regionalzug erfasst – Klinik!

Ein schrecklicher Unfall in Berlin-Köpenick. Ein Mann wurde von einem Regionalzug erfasst. Die Hintergründe sind völlig unklar.

© Pudwell

Sicherheit für Berlin: Polizei, Feuerwehr und Co.

Sie sollen in Berlin für Sicherheit sorgen: Polizei, Feuerwehr und Co. Bei der Berliner Polizei sind derzeit über 27.000 Bedienstete beschäftigt. Jeden Tag gehen über den Notruf 110 in der Einsatzleitzentrale 3.700 Anrufe ein. Das sind 1,34 Millionen Anrufe im Jahr.

Ein lautes Hupen, ein dumpfer Knall, dann das schrille Quietschen der Bremsen eines Regionalzuges! Das war es, was die Menschen in Berlin-Köpenick am Sonntagabend (20. August) gegen 22.50 Uhr vernommen haben dürften.

Grund dafür war ein schwerer Unfall auf der Eisenbahnbrücke an der Oberspreestraße. Ein Mann wurde hier von einem Regionalzug, der auf dem Weg vom Flughafen BER zum Bahnhof Gesundbrunnen war, erfasst. Er wurde dabei schwer verletzt.

Köpenick: Unfallopfer machte mit Klopfen auf sich aufmerksam

Feuerwehr, Polizei und Bundespolizei rückten am späten Sonntagabend gemeinsam zum Unfallort aus. Mit einem Klopfen soll das Unfallopfer nach dem Zusammenprall auf sich aufmerksam gemacht haben. Die Rettungskräfte fanden den Mann. Direkt am Fundort musste er 45 Minuten lang stabilisiert und behandelt werden, bis er transportiert werden konnte.

Köpenick
In Köpenick wurde ein Mann von einer Regionalbahn erfasst. Retter holen ihn vom Gleis. Credit: Pudwell

Anschließend musste er 70 Meter über die Gleise getragen werden, bis er über einen steilen Abhang in einen bereitgestellten Rettungswagen gebracht werden konnte. Zu diesem Zeitpunkt war der schwerverletzte Mann bereits nicht mehr ansprechbar.

Wie die Bundespolizei am Montagmittag mitteilte, war der Mann offenbar auf einem Trampelpfad entlang der Bahngleise unterwegs. Der Triebfahrzeugführer leitete eine Schnellbremsung ein, den Aufprall verhindern konnte er nicht. Der Mann soll sich durch das Pfeifsignal erschrocken haben und wurde seitlich vom Zug erfasst.


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Gegen den Verletzten wird nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt. Seine Identität ist derzeit nicht abschließend geklärt. Der Triebfahrzeugführer, der während des Unfalls den Zug gesteuert hatte, wurde durch einen Kollegen abgelöst. Der Zug wurde während der Rettungsarbeiten nicht geräumt, die Fahrt nach rund einer Stunde fortgesetzt. An Bord des Zuges befanden sich zum Unfallzeitpunkt rund 150 Passagiere.