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Berlin: Anschlag auf DB-Geschäftsstelle – Täter hinterlassen eindeutige Botschaft

In Berlin-Mitte hatten Feuerwehr und Polizei in der Nacht auf Donnerstag einiges zu tun. Unbekannte hinterließen ein Bild der Verwüstung.

Berlin: Anschlag auf DB-Geschäftsstelle
© Pudwell

Sicherheit für Berlin: Polizei, Feuerwehr und Co.

Sie sollen in Berlin für Sicherheit sorgen: Polizei, Feuerwehr und Co. Bei der Berliner Polizei sind derzeit über 27.000 Bedienstete beschäftigt. Jeden Tag gehen über den Notruf 110 in der Einsatzleitzentrale 3.700 Anrufe ein. Das sind 1,34 Millionen Anrufe im Jahr.

In der Nacht auf Donnerstag (27. Juli) kam es in Berlin-Mitte zu einem Anschlag auf eine Geschäftsstelle der Deutschen Bahn. Unbekannte warfen mehrere Scheiben ein und brannten zwei davor parkende Autos nieder.

Die Tat scheint wohlgeplant gewesen zu sein, denn bevor die Täter sich aus dem Staub machten, hinterließen sie eine eindeutige Botschaft.

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Berlin: Täter sprühen DIESE Nachricht an die Scheiben

Wie die Polizei gegenüber BERLIN LIVE am frühen Donnerstagmorgen bestätigte, wurden die Einsatzkräfte in der Nacht in die Caroline-Michaelis-Straße nahe dem Hauptbahnhof gerufen. Gegen 2 Uhr haben Anwohner laute Knallgeräusche wahrgenommen und den Notruf gewählt. Schon von Weitem konnten die Polizisten Rauch erkennen.

Berlin: Anschlag auf DB-Geschäftsstelle
Berlin: Anschlag auf Deutsche Bahn Gebäude. Credit: Pudwell

Bei Eintreffen der Beamten waren die Täter jedoch bereits über alle Berge. Um es den Einsatzkräften möglichst schwer zu machen, an den Tatort zu gelangen, legten die Täter sogenannte „Krähenfüße“ aus. Ein Fahrzeug der Berliner Feuerwehr konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und wurde durch die Krähenfüße lahmgelegt. Die restlichen Dienstwagen hatten mit zwei brennenden Autos zu kämpfen, während die Polizei ein Bild der Verwüstung vorfand.


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Vier Scheiben der DB-Geschäftsstelle waren zerschlagen und die Unbekannten sprühten zudem den Schriftzug „Stop Tren Maya“ an die Scheibe eines Gebäudes. Damit beziehen sich die Unbekannten auf eine neue Bahnstrecke, die durch Mexiko geplant ist und an der die Deutsche Bahn beteiligt ist. Die Polizei vermutet hinter der Tat deshalb eine politische Motivation, der Staatsschutz ermittelt.