Veröffentlicht inAktuelles

Berlin: Preise steigen weiter an – vor allem diese Produkte sind betroffen

Steigende Preise sind wohl der Albtraum eines jeden. Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg hat jetzt Zahlen zu Preissteigerungen im November 2023 veröffentlicht.

© IMAGO/Wolfgang Maria Weber

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Das Leben in Berlin ist dieser Tage nicht gerade günstig. Und dafür verantwortlich sind nicht nur hohe Mieten, sondern auch Kosten für Nahrungsmittel und Co. Wir verraten dir, welche Produkte besonders von Preissteigerungen betroffen sind.

Und damit tragen sie womöglich auch maßgeblich mit dazu bei, dass am Ende des Monats bei vielen weniger Geld übrig bleibt, als sonst.

Preissteigerung in Berlin betreffen vor allem diese Produkte

Konkrete Zahlen zum Thema Preissteigerungen im November 2023 hat das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am 29. November mitgeteilt. So seien die Verbraucherpreise diesen Monat im Vergleich zu November 2022 in Berlin um 3,4 Prozent gestiegen. In Brandenburg waren es 4,1 Prozent mehr im Vergleich zum November 2022.

Nennenswerte sind die gestiegenen Preise bei Nahrungsmitteln. In der Hauptstadt betrug der Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahresmonat 5,4 Prozent, in Brandenburg 6,1 Prozent. Insbesondere in diesem Segment kam es zu überdurchschnittlichen Preissteigerungen, wobei ganz besonders Gurken hervorstechen. Hier stiegen die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat in Berlin um unglaubliche 45,4 Prozent und in Brandenburg um 32,7 Prozent.

Manche Produkte wurden in Berlin aber auch günstiger

Ebenfalls deutlich teurer wurde Blumenkohl in Berlin, mit einem Plus von 38,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. In Brandenburg war es sogar ein Plus von 55,9 Prozent. Und auch bei Olivenöl müssen die Menschen tiefer in die Tasche greifen. In der Hauptstadt gab es eine Preissteigerung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 38,0 Prozent und in Brandenburg von 44,4 Prozent.

Dafür wurde Sonnenblumenöl, Rapsöl oder Ähnliches deutlich günstiger. In Berlin gingen die Preise um 24,4 Prozent zurück und in Brandenburg um 20,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auch Butter kostete diesen November weniger als noch im November 2022. In Berlin lag der Preisrückgang bei 25,1 Prozent und in Brandenburg bei 25,3 Prozent.


Mehr News aus Berlin:


Neben einem Vergleich mit November 2022, lohnt sich auch ein Vergleich mit Oktober 2023. Denn dann zeigt sich ein anderes Bild. Die Verbraucherpreise in der Hauptstadt gingen um 0,8 Prozent und in Brandenburg um 0,3 Prozent zurück. Deutlich günstiger als im Vormonat waren demnach Haushaltsenergie sowie Pauschalreisen.