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Berlin: 62-Jährige bei Wohnungsbrand in Schöneberg lebensgefährlich verletzt

Ein Wohnungsbrand in Berlin-Schöneberg war am Donnerstag für einen Feuerwehr-Einsatz mit knapp 80 Einsatzkräften verantwortlich!

Berlin
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Sicherheit für Berlin: Polizei, Feuerwehr und Co.

Sie sollen in Berlin für Sicherheit sorgen: Polizei, Feuerwehr und Co. Bei der Berliner Polizei sind derzeit über 27.000 Bedienstete beschäftigt. Jeden Tag gehen über den Notruf 110 in der Einsatzleitzentrale 3.700 Anrufe ein. Das sind 1,34 Millionen Anrufe im Jahr.

Die Berliner Feuerwehr ist eine der wichtigsten Institutionen für die Sicherheit und den Schutz der Bürger der Hauptstadt. Ihre Aufgabe ist es Gefahren abzuwehren, die durch Brände, Explosionen, Überschwemmungen und Unfälle entstehen.

Die Mitarbeiter der Feuerwehr sind außerdem für den technischen Hilfedienst und den Rettungsdienst zuständig. Bei manchen Einsätzen müssen die Einsatzkräfte alle Aufgaben gleichzeitig bestreiten. So wie am Donnerstag in Berlin-Schöneberg. Ein Wohnungsbrand hat ihnen alles abverlangt.

Berlin-Schöneberg: Dramatischer Einsatz

Am Donnerstag (25. April) ist gegen 18:30 Uhr ein Wohnungsbrand in einem sechsgeschossigen Mehrfamilienhaus ausgebrochen. Der 64-jährige Bewohner bemerkte das Feuer und versuchte dieses zu löschen – jedoch vergebens. Er verließ die Wohnung und alarmierte die Berliner Feuerwehr. Seine 62-jährige Ehefrau hat sich laut Angaben noch in der Wohnung befunden.


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Als die 78 Einsatzkräfte eintrafen, fanden sie ein völlig verrauchtes Treppenhaus vor. Die Bewohner konnten deswegen das Haus nicht mehr verlassen und waren in ihren Wohnungen gefangen. Die Feuerwehrleute mussten schnell agieren, um die Bewohner zu bergen. Denn die Flammen breiteten sich rasend schnell aus.

So viele Verletzte gab es

Mehrere Personen mussten über eine Drehleiter gerettet werden. Die 62-jährige Ehefrau konnte sich nur durch einen Sprung aus dem Fenster retten. Die Einsatzkräfte haben dafür ein spezielles Sprungpolster ausgelegt.

Sie hatte lebensgefährliche Brandverletzungen erlitten und musste mit einem Rettungshubschrauber in das Unfallkrankenhaus in Berlin-Marzahn transportiert werden. Sieben weitere Bewohner sowie der 64-Jährige wurden am Ort behandelt oder in Kliniken gebracht. Diese konnten sie nach den Behandlungen wieder verlassen.


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Ein Sprecher der Berliner Feuerwehr hat sich auf X (ehemals Twitter) zum Einsatz geäußert. „Brand in der Eisackstraße in Schöneberg. Wohnungsbrand im zweiten Obergeschoss eines sechsgeschossigen Wohngebäudes mit starker Verrauchung des Treppenhauses. Mehrere Personen sowie zwei Tiere über Sprungpolster und Drehleiterfahrzeug gerettet.“

Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts Berlin hat die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernommen.