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BVG: Nach schwerem Busunfall – 200 Liter Diesel auf dem Ku’damm

Vergangene Nacht krachte ein Fahrer eines Mietwagens seitlich in einen BVG-Bus. Darauf lief Diesel-Kraftstoff auf die Straße.

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© Morris Pudwell

BVG: Mit den Berliner Öffis durch den Großstadt-Dschungel

Egal ob mit U-Bahn, Bus oder Tram – die Berliner Verkehrsbetriebe bringen jährlich über 700 Millionen Fahrgäste an ihr Ziel.Dafür muss man ganz schön gut vernetzt sein.

Vergangene Nacht gab es einen schweren Unfall am beliebten Ku‘damm im Berliner Bezirk Charlottenburg.

Ein Fahrer raste mit einem Mietwagen in einen Bus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und verursachte zusätzlich zu den Fahrzeugschäden eine Umweltverschmutzung.

BVG: Autofahrer raste seitlich in Bus

Vergangene Nacht (29. Oktober) soll ein Fahrer eines Mietwagens der Firma „Miles“ gegen 2:45 Uhr seitlich in einen Bus der BVG gekracht sein. Der Unfall ereignete sich auf dem Kurfürstendamm im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.

Der Fahrer des Volkswagens ID4 verursachte durch den schweren Aufprall einen Riss im 200 Liter großen Dieseltank des Busses. Der Kraftstoff lief daraufhin auf die Fahrspur und sorgte nicht nur für eine Umweltverschmutzung, sondern schaffte zusätzlich ein erhebliches Sicherheitsrisiko für weitere Verkehrsteilnehmer.

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Ein Fahrer eines Mietwagens krachte seitlich in einen Bus der BVG am Kudamm. Credit: Morris Pudwell Credit: Morris Pudwell

Die alarmierten Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr fanden den Fahrer des Mietwagens leicht verletzt vor. Der Busfahrer der BVG zog sich beim Unfall keine Verletzungen zu. Fahrgäste befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls glücklicherweise nicht im Bus.

Verschmutzung am Ku’damm

Nach aktuellen Erkenntnissen lehnte der Unfallverursacher eine freiwillige Atemkontrolle am Ort zunächst ab und wurde dann von einem Notarzt und Rettungssanitäter in ein naheliegendes Krankenhaus transportiert. Nach der Untersuchung im Krankenhaus musste er sich dann einer Blutentnahme unterziehen. Ob der Fahrer betrunken war, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest.

Die Feuerwehr musste zahlreiche Säcke Ölbindemittel auf der Kreuzung am Kurfürstendamm streuen, um den ausgelaufenen Dieselkraftstoff auf der Straße zu binden. Um zu verhindern, dass der Kraftstoff in die Kanalisation läuft, mussten die Berliner Wasserbetriebe Sicherheitsvorkehrungen an den Abwasserkanälen treffen.


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Der Bus wurde anschließend von einem Abschlepper der BVG in eine Werkstatt geschleppt. Die Polizei ermittelt nun zur Unfallursache und gegen den Fahrer des Carsharing-Fahrzeuges.