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BVG-Bus zertrümmert: Video im Netz zeigt Mega-Ausraster

Es kommt selten vor, dass jemand so betrunken ist, dass er von BVG-Fahrern nicht mehr mitgenommen wird. Doch hier war der Grund berechtigt.

BVG
© imago/Ralph Peters

BVG: Mit den Berliner Öffis durch den Großstadt-Dschungel

Egal ob mit U-Bahn, Bus oder Tram – die Berliner Verkehrsbetriebe bringen jährlich über 700 Millionen Fahrgäste an ihr Ziel.Dafür muss man ganz schön gut vernetzt sein.

Nach einer durchzechten Nacht wollen die meisten nur noch eines: Endlich nachhause und ins Bett fallen. In Berlin ist man dabei aber nicht etwa auf ein Taxi angewiesen, wie in manch anderen, umliegenden, kleineren Dörfern, sondern kann eigentlich bequem mit den Bussen und Bahnen der BVG an sein Ziel gelangen.

Zumindest unter normalen Umständen – und wenn man sich zu benehmen weiß.

Betrunkener geht auf Bus der BVG los

Doch das wusste ein 31-Jähriger am Sonntagabend (26. November) nicht, sogar ganz im Gegenteil. Er wollte gegen 19.10 Uhr an der Haltestelle Westerwaldstraße in einen Bus der Linie X37 in Richtung Rathaus Spandau einsteigen. Doch der Mann war so stark alkoholisiert, dass sich der Busfahrer weigerte, die Türen zu öffnen.


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Das wollte der Mann sich nicht gefallen lassen und so verlieh er seinem Wunsch zur Beförderung kurzerhand Nachdruck – auf ungewöhnliche Art. Zunächst stellte er sich dafür vor den Bus und wollte ihn so an der Weiterfahrt hindern. Doch das war ihm noch nicht genug.

Nothammer als Tatwaffe

Im weiteren Verlauf soll sich der 31-Jährige laut Polizeiangaben selbst die Türen geöffnet haben und in den Bus gestiegen sein, um dort mit einem Nothammer auf diverse Fensterscheiben loszugehen. Auch die Mitteltür des Busses war dabei nicht sicher vor ihm.

Ein Video bei Instagram zeigt die Tat:

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Wie die Polizei mitteilt, konnte sich der Betrunkene zumindest gegenüber anderen Fahrgästen zurückhalten und beschränkte seinen Wutausbruch lediglich auf den Bus selbst. Doch da er kaum noch zu bändigen war, mussten Rettungskräfte ihn letztlich in ein Krankenhaus bringen. Dort wurde er einer Psychiaterin vorgestellt und stationär aufgenommen.

Auf Anfrage von BERLIN LIVE teilte die BVG mit, dass der Bus reparabel sei. Die Höhe des Schadens und die Dauer der Reparatur sei derzeit aber noch nicht bekannt.