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Neukölln: Nach Haustier-Zoff – 25-Jähriger schießt auf Familie

In Neukölln eskalierte ein Streit zwischen Nachbarn extrem. Am Ende schoss ein 25-Jähriger auf drei Frauen.

Berlin Polizei
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Sicherheit für Berlin: Polizei, Feuerwehr und Co.

Sie sollen in Berlin für Sicherheit sorgen: Polizei, Feuerwehr und Co. Bei der Berliner Polizei sind derzeit über 27.000 Bedienstete beschäftigt. Jeden Tag gehen über den Notruf 110 in der Einsatzleitzentrale 3.700 Anrufe ein. Das sind 1,34 Millionen Anrufe im Jahr.

Allein, dass es für dieses Phänomen ein Wort gibt, zeigt, wie oft es offenbar Anwendung findet. Überall in Deutschlands kommt es immer wieder zu Nachbarschaftsstreits. Das gilt auch für den Berlin Bezirk Neukölln.

Oftmals sind es nur Kleinigkeiten, die die Gemüter hochkochen lassen, nachdem sie über Jahre hochgekocht sind. Ob dieser Fall, der sich in der Neuköllner Kopfstraße (Rollbergsiedlung) abspielte, auch eine längere Geschichte hat, ist unklar. Sicher ist: Er eskalierte extrem!

Neukölln: Nachbarschaftsstreit eskaliert

Wie die Berliner Polizei berichtet war am Dienstagnachmittag (8. August) gegen 17 Uhr ein Streit zwischen einem 25-Jährigen und einer Familie entflammt. Der 25-Jährige soll nicht damit zufrieden gewesen sein, wie die Familie ihre Haustiere hielt und kam darüber mit drei Frauen (26, 16 und 15) in Streit.

Der Mann soll damit gedroht haben, die nicht näher benannten Tiere einzufangen und zu behalten. Als die drei Frauen den Mann an dessen Terrasse zur Rede stellten, soll der mit einer geladenen Co2-Waffe mit Gummigeschossen auf die Frauen geschossen haben.

Mann schießt auf drei Frauen

Die 15-Jährige wurde am Schlüsselbein getroffen, die ein Jahr ältere an der Schulter. Die 26-Jährige trug ein Hämatom am Kopf davon. Alle drei wurden ambulant behandelt.



Als die Polizei bei dem Neuköllner Nachbarschafts-Zoff eintraf, gab der Mann an, er habe sich von den Frauen bedroht gefühlt. Seine Waffe wurde beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen den 25-Jährigen.