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Berlin: Neuer Blitzer aufgebaut – erste Autofahrer fühlen sich schon ertappt

Im Süden Berlins wurde ein neuer Blitzer aufgestellt. Die Meinung der Autofahrer dazu ist ziemlich gespalten.

Berlin
u00a9 imago images/Marius Schwarz

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Autofahren in Berlin macht keinen Spaß – das sagen zumindest zahlreiche Autofahrer. Von jeder Menge Staus im Berufsverkehr, Baustellen an jeder Ecke oder Blitzern, die vielerorts die Straßen beziehungsweise Flächen rundherum säumen, ist die Liste der Ärgernisse lang.

Vor allem letzteres treibt den Blutdruck vieler Autofahrer ordentlich in die Höhe. Immerhin kann es für so manch einen, der viel zu schnell unterwegs ist, nicht nur sehr teuer werden, sondern im schlimmsten Fall sogar den Führerschein kosten, wenn die Radarkontrolle auslöst. Für alle, die auf Berlins Straßen unterwegs sind, gilt also besondere Vorsicht, so wie jetzt auch auf einer Straße im Süden der Stadt.

Berlin: HIER steht jetzt ein Blitzer

Weiß man als Autofahrer in Berlin, wo Blitzer stehen, ist das von Vorteil. Denn dann kann man an den entsprechenden Stellen besonders auf die Geschwindigkeit achten. Das ist gut, allerdings nur die halbe Miete, weil regelmäßig neue Radarkontrollen hinzukommen, die Verkehrsteilnehmer dann noch nicht auf dem Schirm haben.

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Neuestes Beispiel? Ein Blitzer auf dem Angkogelweg Richtung Lichtenrade. Bei Facebook macht ein User auf den Apparat aufmerksam und erklärt, er befürworte diesen. Eine Meinung, der sich zwar einige anschließen, die manch einer so aber nicht unterschreiben kann.

„Die Stadt braucht Geld“

Unter dem Beitrag häufen sich Kommentare, wie „Abzocke“ oder „Die Stadt braucht Geld“. Aber nicht nur das! Auch die Stelle des Blitzers passt nicht jedem. „Total falsche Stelle dafür, eine Kreuzung vorher oder später wäre weit sinnvoller gewesen“, schreibt ein Mann. Und auch eine andere Userin findet, die Geschwindigkeitskontrolle würde sich woanders besser eignen, nämlich vor einer nahegelegenen Schule.

Während sich manch einer also enorm über das neue Gerät am Straßenrand aufregt, verstehen andere all den Ärger überhaupt nicht. „Die, die sich im Straßenverkehr zu benehmen wissen, juckt’s nicht“, bringt jemand auf den Punkt, was viele denken dürften.


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Und ein Berliner nimmt die neue Radarkontrolle mit Humor und kommentiert augenzwinkernd: „Perfekt, dann kann man ja ein neues düse Foto machen.“ Scheint ganz so, als dürfte es nicht lange dauern, bis die ersten Raser geblitzt werden – ob nun beabsichtigt oder nicht.