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Berliner Experte kritisiert Bushidos Lieblingskebap – “Döner-Lametta”

Bei einem Besuch in Berlin geht Bushido zum Döner essen am liebsten zu Hisar an die Yorckstraße – doch seine Meinung teilt nicht jeder…

Berlin
© Imago / Schöning, Jan Huebner

Berlins Dönertester Can F. Kennedy: Das darf im Fladenbrot nicht fehlen

Dönertester Can F. Kennedy führt seine Zuschauer durch sein nächstes Geschmacksabenteuer und teilt, was für ihn einen wahrhaft erstklassigen Döner auszeichnet.

Diese Aussagen werden Bushido sicherlich ganz und gar nicht gefallen! Wie der aktuell in Dubai lebende Rapper 2023 in einem Interview preisgab, geht er bei einem Besuch in Berlin am liebsten bei Hisar an der Yorckstraße Döner essen. Dort seien Fladenbrot, Fleisch und Co. einfach top.

Doch ob es sich dabei auch um den besten Kebap in der Hauptstadt handelt? Über diese Aussage lässt sich streiten. Döner-Experte Can F. Kennedy sieht das im Gespräch mit BERLIN LIVE jedenfalls anders – und kann Anis Ferchichi nicht ganz zustimmen.

Berliner Döner-Experte fällt ernüchterndes Urteil

„Der ist lecker, aber ein super Standard-Döner“, gab der YouTuber und Profi in Sachen Kebap an der Spree gegenüber unserer Redaktion seine Meinung preis. Und diese Kritik habe er dem Chef von Hisar so auch schon direkt ins Gesicht gesagt.

Berlin
Can F. kennedy testet sich in Berlin durch sämtliche Döner in U-Bahnhöfen. Doch wo findet man generell den besten Döner der Hauptstadt? Credit: Amadeuz A.

Was Can loben kann, ist das Fleisch aus eigener Rezeptur – aber: „Was ich dort nicht so mag, man hat diesen runden Hackspieß und ‚Der Gerät‘ schneidet das Fleisch.“ Auf das Endergebnis könnte der gebürtige Berliner im Gegensatz zu Bushido gut und gerne verzichten: „Dann hat man Döner-Lametta. Das sieht immer sehr maschinell aus mit diesen Lappen.“

Bushidos Lieblingsdöner wird von „Der Gerät“ geschnitten

Der Besitzer am Spieß habe Can bereits erklärt, dass das aber so gehöre und man das Fleisch durch die Schichtung nun mal so schneiden müsse – den 41-Jährigen scheint es dennoch nicht zu überzeugen. „Das Auge isst eben mit. In diesem Fall punktet der Döner bei mir nicht so gut“, stellte der Unternehmer klar.


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Doch schlimmer geht immer. Beispielsweise bei einem Döner-Laden an der Seestraße. „Das Fleisch war echt eine Frechheit, teilweise roh oder verbrannt“, erinnerte sich Can an seinen damaligen Besuch zurück. Der Kassierer hätte dann auch noch nach dem Abkassieren ohne Handschuhe in die Salattheke gefasst: „Das ist wirklich widerlich!“

Diese Läden empfiehlt der Döner-Profi

Zu Cans absoluten Lieblingsläden zählen diese beiden Lokale also definitiv nicht. Stattdessen empfiehlt der Döner-Experte Hakiki in der Osloer Straße, Pamfilya im Wedding oder Halil am Kurt-Schumacher-Platz. Na dann – guten Appetit!